Fototour: Ein Winterspatziergang durch den Tallinner Stadtteil Kalamaja in Tallinn mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2

Bild: Auch im Tallinner Stadtteil Kalamaja ist der Verfall allenthalben präsent.

Das Stadtviertel Kalamaja stellt die Verbindung zwischen der historischen Altstadt von Tallinn und der Ostsee her. Kalamaja wurde im 14. Jahrhundert als Fischerdorf gegründet – allerdings findet sich hier abgesehen vom Patarei Gefängnis wenig Historisches. Kalamaja war nicht unbedingt die bevorzugte Wohngegend in der baltischen Metropole. Der Stadtteil ist bis heute durch Industriebetriebe geprägt. Sehenswürdigkeiten sind das Patarei Gefängnis und das Meeresmuseum im Wasserflugzeughangar.

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Fototour: Das Rotermanni Kvartal – Rotermann Viertel – in Tallinn bei Nacht mit NIKON D300s und CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2

Bild: Spät Abends unterwegs im Rotermanni Kvartal - dem Rotermann Quartier - in Tallinn. NIKON D300s mit CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2.

An meinem letzten Abend in Tallinn war ich noch einmal bei Dunkelheit im Rotermanni Kvartal – dem Rotermann Viertel – unterwegs. Ein Teil der Gebäude ist angestrahlt und die Geschäfte hatten auch noch geöffnet. Besonders interessant sind bei Dunkelheit die auf die Gebäude aufgesetzten Büropyramiden aus Stahl, denn Sie leuchten rot.

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Fototour: Ein Nachmittagsspaziergang auf dem Toompea (Domberg) von Tallinn – NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Blick vom Toompea suf die Unterstadt von Tallinn.

Der Toompea – der Domberg – in Tallinn war bis in das Jahr 1877 eine eigene Stadt und hatte mit der Unterstadt verwaltungsmäßig nichts zu tun. In der Tat hat der Toompea bis heute einen anderen Charakter als die ebenfalls historische Unterstadt. Er misst nur etwa 400 mal 250 Meter und ist damit deutlich kleiner als die Unterstadt. Wenn die Touristen gegen Abend den Domberg verlassen haben, ist es hier fast dörflich.

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Fototour: Natuke purjus – Auf dem Domberg in Tallinn oder die Schwierigkeit, mehrere Jacken übereinander anzuziehen / NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Ein bisschen betrunken. Der Versuch mehrere Jacken übereinander anzuziehen. Am Dom in der Oberstadt in Tallinn. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Heute Nachmittag bin ich zur Blauen Stunde – wenn man die wegen des tristen grauen Himmels überhaupt so bezeichnen kann – auf den Toompea – den Domberg – von Tallinn gegangen, um ein paar Schnappschüsse zu machen. Prompt saß auf einer Bank vor dem Eingang zum Dom ein Mann, der ganz ordentlich gebechert hatte. Wie die Esten sagen würden: „Natuke purjus – Ein bisschen betrunken.“

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Fototour: Puhkepaus Taani kuninga aias – Pause im Garten des Dänischen Königs / NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Ruhe im Garten des Dänischen Königs in der Altstadt von Tallinn. AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR (28 mm, ISO640, f/11, 1/30 s). Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Altstadt von Tallinn ist tagsüber sehr belebt, insbesondere durch die zahllosen Touristen. Wirklich ruhige Plätze zu finden ist nicht ganz einfach – aber es gibt sie. Heute Nachmittag habe ich diesen Schnappschuss im Garten des Dänischen Königs gemacht. Die junge Frau auf der Bank genießt sichtlich die Ruhe des Nachmittags.

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Fototour: Hare Krishna Jünger vor dem Olde Hansa in Tallinn – NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Hare Krishna Jünger ziehen trommelnd und singend durch die Altstadt von Tallinn.

Als ich am heutigen Nachmittag mit der Kamera durch die Altstadt von Tallin zog, hörte ich auf einmal Trommeln und Singen. Als ich dem Lärmen nachging und aus der Müürivahe in die Vana Viru einbog, kam mir eine Gruppe sehr junger Hare Krishna Anhänger entgegen. Der Auftritt der Hare Krishna Jünger passte irgendwie zur historischen Kulisse der quirligen und lauten Altstadt Tallins.

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Fototour: Über den Dächern von Tallinn – Ein Fotospaziergang auf der Krone der Stadtmauer von Tallinn mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Wehrgang auf der Stadtmauer von Tallinn.

Tallinn war im Mittelalter eine sehr wehrhafte Stadt – umschlossen von einer starken und hohen Stadtmauer mit zahlreichen Türmen. Diese Stadtmauer ist bis heute in weiten Teilen erhalten geblieben, was für eine Großstadt eher ungewöhnlich ist. An einigen Stellen – wie etwa der Müürivahe – kann man die Stadtmauer besteigen und auf ihrer gedeckten Krone eine besondere Aussicht auf Tallinn mit all seinen Facetten genießen.

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Fototour: Ein Vormittagsspaziergang durch die historische Unterstadt von Tallinn mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Stadtführung am Roheline Turg in Tallinn.

Die historische Unterstadt von Tallinn besteht aus einem Gewirr von Gassen. Hier wohnten und arbeiteten im Mittelalter zumeist Kaufleute und Handwerker. Ihre Häuser wurden durch eine 16 Meter hohe Stadtmauer mit zahlreichen Türmen geschützt. In der Unterstadt von Tallinn gibt es auch heute noch romantische Plätze, an denen man noch einen Hauch Mittelalter spüren kann.

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Panorama: Der Raekoja Plats – Rathausplatz – in Tallinn bei Nacht mit NIKON D300s und CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2

Bild: Der Rauthausplatz - Raekoja Plats - in Tallinn als Panoramafoto. NIKON D300s mit CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2. Klicken Sie auf das Foto, um es zu vergrößern.

Der Raekoja Plats – Rathausplatz – ist der wichtigste Platz in Tallinn. Zentrales Gebäude ist das gotische Rathaus, von dem behauptet wird, es sei das einzige im Originalzustand erhaltene in Nordeuropa. Gesäumt wird der weitläufige Platz von zahllosen barocken Kaufmannshäusern, in denen sich heute zumeist Restaurants befinden. Der Rathausplatz ist komplett mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. Tagsüber tummeln sich hier gefühlte Milliarden von Touristen. Am späten Abend wird es dann etwas ruhiger.

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Panorama: Der Vabaduse Väljak oder Freiheitsplatz in Tallinn als 360-Grad-Panoramabild

Bild: 360-Grad-Panorama vom Vabaduse Väljak - dem Freiheitsplatz der Esten in Tallinn. Die zentralen Elemente dieses Platzes sind das Okkupationsmuseum (Okupatsioonide Muuseum), das Siegeskreuz (Vabadussõja Võidusammas) und die Jaani Kirche (Jaani Kogudus). Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Esten sind zu Recht stolz auf ihre Freiheit. Sie haben in den letzten 25 Jahren alles erreicht, wovon sie als Nation schon immer geträumt haben: Die verhasste Fremdherrschaft der Sowjetunion ist Vergangenheit und das Wirtschaftswachstum ist beeindruckend. Die jungen Esten sprechen so perfekt Englisch mit amerikanischem Slang, dass sie problemlos in Boston als Einheimische durchgehen würden. Wie mir eine junge Frau erklärte können sie nichts dafür, das käme von den amerikanischen Soaps im estnischen TV.

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Panorama: Das SOLARIS CENTER in Tallinn bei Nacht mit NIKON D300s und CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2

Das SOLARIS CENTER in Tallinn als Panorama bei Nacht mit NIKON D300s und CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern (JPEG - 6.3 MByte).

Das SOLARIS CENTER im Stadtteil Kesklinn und von der Altstadt von Tallinn nur einen Steinwurf entfernt, ist wirklich beindruckend. Wenn es die Superlative gibt, ist sie hier zu finden: supergroß, supermodern, superhell. Gerade am Abend, wenn die Geschäfte noch geöffnet haben und die Menschen zum Shoppen gehen, verkörpert wohl kein Neubau in Tallinn so sehr die Moderne im sonst so historischen Tallinn. Die Geschäfte, Cafes und Restaurants hören eher der gehobenen Preisklasse an, und man kann hier hier eine Menge Geld lassen – oder einfach die Atmosphäre genießen.

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Fototour: Unterwegs in Tallinn im unterirdischen Busbahnhof Viru Keskus mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Unterwegs im unterirdischen Busterminal in Tallinn unter dem Einkaufszentrum Viru Keskus.

Eines der wichtigsten Busterminals in Tallinn befindet sich unter dem Viru Keskus – dem Viru Einkaufszentrum – unmittelbar neben dem SOKOS HOTEL VIRU. Wer an Technik interessiert ist und gern Menschen beobachtet, muss diesen unterirdischen Busbahnhof unbedingt gesehen haben. Hier starten die Stadtbusse der TAK. Und hier ist Tallinn zu jeder Tageszeit wirklich hektisch.

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Fototour: Der Tallinner Stadtteil Kesklinn aus einer anderen Perspektive mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Im unterirdischen Busbahnhof von Tallinn unter dem Viru Keskus.

In der Regel bekommen Pauschalreisende nur die schönen Seiten ihres Urlaubsziels zu sehen. In Tallinn ist es genau so: Die Touristen konzentrieren sich auf die historische Unterstadt und den Domberg. Wer eine Stadt jenseits der oft geschönten Beschreibung eines Reiseführers wirklich kennenlernen möchte, muss sich schon selbst bewegen. Die Erkenntnis ist dann oft, dass viele immer wieder zitierte Klischees gar nicht zutreffen – und so ist es auch in Tallinn.

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Fototour: Unterwegs am Vormittag im Rotermanni Kvartal in Tallinn mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Ein Teil der modernen Architektur im Rotermanni Kvartal in Tallinn ist in Stahl ausgeführt.

Wer ein wenig auf eine Mischung aus Moderne und Verfall steht, ist im Rotermanni Kvartal in Tallinn  gut aufgehoben. Wenngleich dieses Industrieviertel aus dem 19. Jahrhundert bis heute zu einem gutem Teil renoviert wurde, strahlt es in Teilen immer noch den morbiden Charme der untergegangenen Sowjetunion aus. Die historischen Gebäude strahlen wie eh und je im Weiss der verbauten Steine des Baltischen Klint – und der Verfall einiger Gebäude gibt diesem Viertel eine besondere Ausstrahlung.

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Panorama: Tallinn bei Nacht mit NIKON D300s und CARL ZEISS Distagon T* 3.5/18 ZF.2

Bild: Panorama von Tallinn bei Nacht. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergößern.

Es war gut, dass ich eine zweite Kamera mit nach Tallinn genommen habe, denn gestern Nachmittag hat eine Dachlawine meine NIKON D700 getroffen. Dummerweise war eines meiner Carl Zeiss Objektive montiert, und die haben leider keine Abdichtung gegen Nässe. Jetzt kann ich – weil irgendwie der Blendenring hängt (oder wie die Esten sagen würden: fakk!) – an der NIKON D700 nur noch Objektive mit Autofokus verwenden und davon habe ich nur das AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR mit, was leider an dieser Kamera ziemlich verzeichnet.

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Reisetipps zu Fotoreisen nach Estland

Bild: Leinen und Strick in einem Geschäft am Rande der Altstadt von Tallinn.

Estland hat über vierzig Jahre das Schicksal als gezwungene Sowjetrepublik sein Schicksal mit Lettland und Litauen geteilt. Nach der Singenden Revolution ist der kleine baltische Staat heute Mitglied der Europäischen Union. Estland ist zweifellos der baltische Staat mit der konsequentesten Orientierung in Richtung Nordwesteuropa. Allerdings ist bis heute das Verhältnis zwischen Esten und Russen durch gewisse Spannungen gepägt. In Estland leben rund 1.3 Millionen Menschen auf einer Fläche, die etwas kleiner als Niedersachsen ist.

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Fototour: Tallinn erwacht – Unterwegs am frühen Morgen im Stadtteil Kesklinn in der Neustadt mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Auf dem Zentralmarkt - dem Keskturk - im Stadtteil Keldrimäe ist am frühen Morgen noch gar nichts los.

Heute war ich am frühen Morgen in der Neustadt von Tallinn in den Vierteln Vanalinn, Sibulaküla, Südalinn, Maakri, Kompassi und Keldrimäe unterwegs, um zu fotografieren, wie die Haupstadt Estlands munter wird. In diesen Vierteln, die zum Stadtteil Kesklinn gehören, schlägt das wirtschaftliche Herz Tallinns. Morgens sind alle sehr in Eile, denn die eigenen Geschäfte dulden im teueren Tallinn keinen Aufschub.

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Fototour: Unterwegs in der Altstadt von Tallinn in der Laboratooriumi mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2

Bild: In der Laboratooriumi in der Altstadt von Tallinn. Die Häuser schmiegen sich eng an die alte Stadtmauer.

Wer nach Tallinn kommt, sollte die Laboratooriumi am äußersten nordöstlichen Ende der historischen Unterstadt besuchen. Hier ist die alte Bausubstanz von Tallinn am Besten greifbar. Die Verkommenheit der Sowjetzeit und die Besinnung auf die alte architektonische Tradition der Hanse und der Stolz der Bauten der alten Kaufmannsfamilien treffen hier aufeinander, wie kaum sonst in Tallinn. Diese Gasse wird zumindest im Winter nur selten von Touristen per Pedes entdeckt, obgleich gerade sie es wert ist. Tallinn ist zumindest heute noch in dieser Straße weit entfernt von der „Toy City“ der Ritterzeit in die sich die Altstadt zunehmend entwickelt.

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HDR: Stenbocki Maja oder das Stenbock Haus in der historischen Oberstadt von Tallinn als High Dynamic Range Render

Bild: Das Stenbock-Haus in der Oberstadt von Tallinn vom Shnelli-Park aus gesehen. So findet man das Stenbock-Haus in jedem Reiseführer abgedruckt.

Das Stenbocki Maja – oder auf deutsch Stenbock-Haus – mit der imposanten Silhouette kennen die meisten Besucher Tallinns aus der Perspektive des Toompark (Dompark) oder vom Aufstieg auf der Patkuli Trepp zur Panoramaplattform auf dem Domberg von Tallinn. Auf dem Domberg wirkt der Gebäudekomplex eher unscheinbar, und wird daher schon mal übersehen. Im Steenbock-Haus sind seit der Unabhängigkeit von der damaligen Sowjetunion die Regierung der Republik Estland und die Staatskanzlei untergebracht.

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Fototour: Tallinn versinkt im Schnee – Unterwegs im Hafenviertel und Kadriorg mit NIKON D700 und AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Kaum zu glauben - es ist fast 11 Uhr morgens und bei dem Schneefall in Tallinn so dunkel, dass die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist.

Tallinn liegt auf fast 60 Grad nördlicher Breite. Im Winter liegt hier durchgängig Schnee und es kann wirklich kalt werden. Heute Nacht hat es kräftig geschneit, und auch tagsüber gab es im Viertelstundentakt immer wieder Neuschnee. Ich bin trotz des Wetters von der Altstadt über den Hafen und parallel zur Pirita Tee an der Ostsee entlang zum Denkmal Russalka und den  Park von Kadriorg gegangen, um ein paar Schnappschüsse zu machen.

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Fototour: Das Maarjamäe Memoriaal oder das Sowjetische Ehrenmal und der Deutsche Soldatenfriedhof in Tallinn – NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3.5-5.6G ED VR

Bild: Der Deutsche Soldatenfriedhof in Tallinn-Maarjamäe.

In Estland ist wohl kaum eine Gedenkstätte so umstritten wie das Sowjetische Ehrenmal im Tallinner Stadtteil Maarjamäe. Hier – am Kalksteinhang Maarjamägi in unmittelbarer Nähe zur Ostsee – befindet sich die Gedenkstätte „Für die Kämpfer der Sowjetmacht“. An diesem Ehrenmahl scheiden sich in Estland die Geister. Die russichsstämmige Bevölkerung Estlands sieht die Rote Armee als Befreier Estlands von den nationalsozialistischen deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg. Ein Großteil der Esten empfindet den Einmarsch der sowjetischen Truppen als willkürlichen Akt der Besatzung ihres Landes. Tausende freiwillige Esten kämpften im Zweiten Weltkrieg schließlich auf deutscher und finnischer Seite. Es gab aber auch Esten, die ihren Dienst auf Seiten der Roten Armee antraten.

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HDR: Das Hotel Telegraaf in Tallinn bei Nacht mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2

Bild: Das Hotel Telegraaf in der Altstadt von Tallinn als HDR.

Das heutige Hotel Telegraaf in der historischen Unterstadt von Tallinn war früher eine Post- und Telefonstation. Das prächtige Gebäude wurde im Jahre 1878 erbaut. Hier wurden zu Zeiten der sowjetischen Besatzung auch die Gespräche der Esten in das westliche Ausland vermittelt. Im Jahre 2007 wurde das Telegraaf renoviert und ein First Class Hotel eingerichtet.

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Fototour: Kadkenud Liin oder The Broken Line in Tallinn – Das Denkmal zum Gedenken an das Schiffsunglück der Fähre Estonia im September 1994

Bild: The Broken Line - Denkmal zum Andenken an den Untergang der Fähre Estonia im September 2013 von Villu Jaanisoo und Jorma Mukala.

Der 28. September 1994 war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte Estlands. In dieser Nacht sank die mit 803 Passagieren und 186 Crew Mitgliedern besetzte Fähre Estonia auf dem Weg von Tallinn nach Stockholm. Das Schiffsunglück war das schwerste in der Ostsee überhaupt. Es forderte 852 Todesopfer. Die Ursache für den Untergang der Estonia konnte bis heute nicht hundertprozentig aufgeklärt werden. Insbesondere Schweden hällt bis heute wichtige Beweismittel zurück und jedem, der sich dem Wrack nähert, drohen wegen einer eingerichteten Bannmeile hohe Strafen. Die Estonia wurde mit Geröll abgedeckt.

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HDR: Graffiti an der Linnahall – der Stadthalle – in Tallinn mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2

Bild: Graffitti an der verfallenen Linnahall - der Stadthalle - in Tallinn.

Die Tallinna Linnahall – die Tallinner Stadthalle – ist ein imposanter Bau aus der Sowjetära in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Sie wurde zu den olympischen Sommerspielen 1980 eingeweiht. Damals trug der riesige Betonbau den Namen des Revolutionsführers Lenin. Die Linnahall von Tallinn wird seit 2001 nicht mehr genutzt. Da sie bei den Esten sehr umstritten ist, gibt es zur Zeit rege Diskussionen über die Zukunft dieses architektonischen Denkmals. Tatsache ist, dass der Verfall der Linnahall rasant fortschreitet.

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Fototour: Unterwegs bei Schneefall im Rotermanni Kvartal – dem Rotermann Viertel – in Tallinn mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2

Bild: Unterwegs im Rotermanni Kvartal - dem Rotermann Viertel - in Tallinn mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2.

Heute war wegen des Schneefalls und des tristen grauen Himmels in Tallinn wahrlich kein gutes Fotowetter. Trotzdem war ich am Vormittag im Rotermanni Kvartal – dem Rotermann Viertel – gegenüber der Altstadt von Tallinn unterwegs. Das Rotermann Viertel war zu Sowjetzeiten einer der tristesten Orte in der Hauptstadt Estlands. Hier wurden Ende der 1970er Jahre Teile des düsteren SciFi Filmes Stalker des später in den Westen emigrierten sowjetischen Regisseurs Andrej Arsenjewitsch Tarkowski gedreht.

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Fototour: Am einem späten Samstagabend im Winter unterwegs in der historischen Unterstadt von Tallinn mit NIKON D700 und CARL ZEISS Distagon T* 1.4/35 ZF.2

Tallinn ist zugegebenermaßen eine meiner Lieblingsstädte. Heute Abend war ich deshalb noch einmal unterwegs in der historischen Unterstadt. Das Wetter war leider nicht besonders. Die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt, es war etwas nebelig und die Gassen und Straßen der Hauptstadt Estlands waren voller Schneematsch und Eis. Dennoch war es ein schöner Abendspaziergang. Auch im Winter ist Tallin eine Reise wert, auch weil die Altstadt nicht so mit Touristen überlaufen ist, wie im Sommer.

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Flug BT222 von München nach Riga – Ein interessantes Wolkenphänomen

Bild: Jetzt bricht die Wolkendecke schlagartig zusammen - kurz vor der Ankunft von BT222 in Riga gegen 14:30 Uhr Ortszeit Riga.

Auf dem airBaltic Flug BT222 von München nach Riga konnte ich heute Mittag ein interessantes Wolkenphänomen fotografieren. Die Fotos habe ich mit der Kompaktkamera OLYMPUS µTough-6020 durch die Scheibe des Flugzeuges  und gegen die Sonne fotografiert. Zudem war die Scheibe teilweise mit Eiskristallen überzogen. Das erklärt auch die Lensflares auf den Bildern.

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Fototour: Ein Fotorucksack für Tallinn

Bild: Auf dem Besucherberg des Flughafen München.

So, heute geht es mal wieder auf Fototour nach Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Dort – hoch im Norden Europas – ist jetzt tiefer Winter. Nichts desto trotz oder besser gesagt genau deshalb habe ich vor, dort über einen Zeitraum von einer Woche zu Fotografieren. Gerade im Winter soll diese Stadt ja am schönsten sein. Mal sehen, was mich dort um diese Jahreszeit so erwartet, im Voraus planen kann man ja viel …

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Auf Fototour unterwegs in Granville in der Normandie – Die schönsten Fotomotive

Bild: Blick von der Altstadt auf den Hafen von Granville. Nikon D90 mit Objektiv AF-S DX VR Zoom-Nikkor 18-200mm f/3.5-5.6G IF-ED mit Polfilter. Brennweite 18 mm - Blendenöffnung f 7.1 - Verschlusszeit 1/200 s - ISO 200. Bild © 2010 by Birk Karsten Ecke.

Dossier Während unseres Urlaubs im Spätsommer des Jahres 2010 in der Normandie verbrachten wir auch einige Tage in Granville auf der Halbinsel Cotentin. Die Stadt Granville auf der Halbinsel Cotentin schrieb auf skurrile Weise Geschichte, als am 9. März 1945 – also kurz vor dem Zusammenbruch des DRITTEN REICHES – ein KOMMANDOUNTERNEHMEN der auf JERSEY eingeschlossenen DEUTSCHEN TRUPPEN für genau eineinhalb Stunden wieder die Macht in Granville übernahm. Grund des Kommandounternehmens war der mangelhafte Nachschub auf Jersey.

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