Fototour: Die Kenesa der Karäer von Vilnius – NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 24-120 mm 1:4G ED VR

Litauen ist seit Jahrhunderten ein multikulturelles Land. Seit dem Mittelalter gibt es eine Vielzahl von  Ethnien, die hier zusammenleben – kein Wunder, denn Litauen war damals eine Großmacht. Das litauische Reich dehnte sich zu dieser Zeit von den Ufern der Ostsee bis zur Krim am Schwarzen Meer aus.

Eine besonders kleine ethnische Gruppe sind die Karäer, ein Turkvolk, das in gewisser Weise im jüdischen Glauben verwurzelt ist. Einige hundert Familien der Karäer wurden gegen Ende des 14. Jahrhunderts von Großfürst Vytautas dem Großen in Litauen als Wache für seine Paläste angesiedelt. Das geistige Zentrum der Karäer in Litauen ist Trakai, aber auch in Vilnius gibt es ein Gebethaus – die Kenesa – im Stadtteil Žvėrynas am rechten Ufer der Neris.

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Alle Fotos auf dieser Seite © 2013 by Birk Karsten Ecke mit
¦¦ Nikon D700 ¦ AF-S NIKKOR 24-120 mm 1:4G ED VR
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Bild: Die Kenesa der Karäer von Vilnius im Stadteil Žvėrynas. NIKON D700 mit AF-S NIKKOR 24-120 mm 1:4G ED VR.

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Die Karäer sind ein mystisches Volk. Woher sie kommen, was ihre Wurzeln sind – niemand weiss das so richtig. Vor den Vernichtungslagern des Dritten Reiches während der Deutschen Besetzung Litauens zwischen 1941 und 1944 wurden die Karäer jedenfalls per Dekret bewahrt. Da heute in Litauen nur noch etwa 250 Karäer leben, ist es eine Frage der Zeit, bis ihre Kultur im Dunkel der Geschichte verschwindet.

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