Fototour: Rīga – Der Gedenkstein für die gefallenen lettischen Soldaten der sowjetischen Invasion in Afghanistan in der Moskauer Vorstadt

Letztes Update am von Birk Karsten Ecke

Gegen Ende der 1970er Jahre übernahmen kommunistische Kräfte unter Nur Muhammad Taraki die Macht in Afghanistan, was aber den erbitterten Widerstand der von den USA unterstützten Taliban auslöste. Die damalige Regierung Afghanistans rief die Sowjetunion unter Leonid Iljitsch Breschnew mehrfach um militärische Hilfe gegen die Taliban an, die aber vorerst abgelehnt wurde. Nach der Ermordung Tarakis übernahm Hafizullah Amin die Macht in Afghanistan. Während dieser Zeit hatte sich das Verhältnis der Sowjetunion zum Westen wegen des NATO Doppelbeschlusses deutlich verschlechtert und zugleich fürchtete die Regierung der Sowjetunion den Einfluss der USA in Afghanistan.

Breschnew stimmte im Dezember 1979 einer zeitlich begrenzten Invasion sowjetischer Truppen in Afghanistan zu. Die Taliban wurden indes weiterhin massiv vom amerikanischen CIA militärisch unterstützt. Als Motiv für den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan wurde die innere Sicherheit in Bezug auf die muslimische Minderheit im Süden der UdSSR herangezogen. Ein weiterer Grund könnte auch die Intention gewesen sein, die sowjetische Einflusszone in Asien auszuweiten.

Wie auch immer: In der Sowjetunion wurde dieser Krieg immer unpopulärer. Viele der zumeist jungen und unerfahrenen Soldaten litten an Kriegstraumata, wurden schwer verwundet oder starben an der Front oder in Lazaretten. Im Mai 1988 begannen die sowjetischen Truppen – auch unter dem Druck der Öffentlichkeit – den Abzug aus Afghanistan. Die Führung der Sowjetunion biss sich – wie alle militärischen Mächte vor und nach dieser Invasion – die Zähne an den Taliban aus

Hinterlassen wurde ein politisches Chaos in Afghanistan und etwa 13.000 gefallene Soldaten der Sowjetarmee – letztendlich für nichts! Afghanistan ist bis heute ein unstabiles und unregierbares Land. An die gefallenen Soldaten aus Lettland – damals noch Lettische Sozialistische Sowjetrepublik und Teil der Sowjetunion – erinnert heute ein schlichter Gedenkstein im Miera dārzs – dem Friedensgarten – in der Nähe der Franziskuskirche in der Moskauer Vorstadt.

Alle Fotos auf dieser Seite © 2018 by Birk Karsten Ecke mit
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Bild:Ein schlichter Gedenkstein in der Nähe der Franizskuskirche in der Moskauer Vorstadt von Rīga erinnert an die Gefallenen des sowetischen Afghanistankrieges aus Lettland. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/5.6 ¦ 15 mm ¦ 1/400 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

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Interne Links:

Fototour: Rīga – Die römisch-katholische Kirche St. Fanziskus in der Moskauer Vorstadt
https://www.birk-ecke.de/2019/04/fototour-riga-die-roemisch-katholische-kirche-st-fanziskus-in-der-moskauer-vorstadt/

 

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