Software: Kubuntu 18.04 LTS Linux auf dem 13,3 Zoll Ultrabook Acer Swift 1 SF113-31

Ich habe 2017 als Zweitlaptop ein günstiges 13,3 Zoll Ultrabook Acer Swift 1 SF113-31 angeschafft, das mit einem vorinstallierten Windows 10 S ausgeliefert wurde. Großzügigerweise konnte ich das Betriebssystem auf Windows 10 Home upgraden. Allerdings ist dieses Ultrabook mit nur 4 GByte Arbeitsspeicher, einer langsamen 64.GByte MMC Festplatte und dem Pentium N4200 Prozessor mit 1,10 GHz Taktfrequenz unter Windows 10 nur für das Surfen im Internet oder das Arbeiten mit Microsoft Office geeignet. Fotos im RAW Format mit DxO PhotoLab 2 ELITE entwickeln geht zwar im Prinzip, wird aber zum Geduldspiel.

Da ich ohnehin ein Freund von unixoiden Betriebssystemen bin, habe ich mich entschieden, auf dem Acer Swift 1 SF113-31 als Betriebssystem Kubuntu 18.04 LTS Linux zu installieren. Meine erste Wahl fiel eigentlich auf GhostBSD, aber mangels Erkennung des TrackPad habe ich dann doch von einer Installation abgesehen. Kubuntu 18.04 wurde am 27.04.2018 veröffentlicht. Es ist eine LTS Version, bietet also Langzeitsupport – bis Ende April 2021.

Mir persönlich gefällt der in hohem Maße idividualisierbare KDE Desktop besser, als als der von GNOME 3. Kubuntu lässt sich in in Regel problemlos auf einem Rechner mit UEFI Bios und Secure Boot installieren. Die Software, die auf das BIOS zugreift ist entsprechend von Microsoft und Canonical signiert. Auf dem Acer Swift 1 SF113-31 gab es bei meiner Installation und im bisherigen Betrieb keinerlei Probleme. Der Bildschirm wird in Full HD Auflösung mit Transparenzeffekten angesteuert. Tonausgabe und WLAN funktionieren ebenfalls völlig problemlos.

 

Bild: Mein Desktop auf dem Acer Swift 1 SF113-31 und dem Betriebssystem Kubuntu 18.04 LTS Linux.

Bild: Mein Desktop auf dem Acer Swift 1 SF113-31 und dem Betriebssystem Kubuntu 18.04 LTS Linux.

 

Absolut top ist die Integration von Samba Shares und Google Drive. Letzteres lässt sich sich über den Google Account ohne weitere Software dauerhaft in den Netzwerkordner des Dateimanagers Dohlphin und als Verknüpfung auf dem KDE Desktop einbinden. Über Samba gibt es nahtlosen Zugriff auf explizit freigegebene Ordner und Laufwerke des MacBook Pro. Verbindungen über ssh oder FTP zum Mac, der ein UNIX Betriebssystem hat, sind  ebenfalls problemlos möglich.

 

Bild: Google Drive lässt sich in Kubuntu 18.04 LTS Linux ohne die Installation zusätzlicher Software nahtlos in den Dateimanager Dolphin integrieren.

Bild: Google Drive lässt sich in Kubuntu 18.04 LTS Linux ohne die Installation zusätzlicher Software nahtlos in den Dateimanager Dolphin integrieren.

 

Bild: Man kann auch von Google Drive einen direkten Link auf den Desktop von Kubuntu 18.04 LTS anlegen.

Bild: Man kann auch von Google Drive einen direkten Link auf den Desktop von Kubuntu 18.04 LTS anlegen.

 

Bild: Über Samba kann man in Kubuntu 18.04 LTS auf freigegebene Verzeichnisse von Samba Shares aus dem Dateimanager Dolphin zugreifen.

Bild: Über Samba kann man in Kubuntu 18.04 LTS auf freigegebene Verzeichnisse von Samba Shares aus dem Dateimanager Dolphin zugreifen.

 

Bild: Auch die Fernwartungssoftware TeamViewer läuft problemlos unter Kubuntu 18.04 LTS. Zur Installation gibt es einen 64-Bit-Installer im DEB Format.

Bild: Auch die Fernwartungssoftware TeamViewer läuft problemlos unter Kubuntu 18.04 LTS. Zur Installation gibt es einen 64-Bit-Installer im DEB Format.

 

Bild: Meine Website in Google Chrome unter Kubuntu 18.04 LTS.

Bild: Meine Website in Google Chrome unter Kubuntu 18.04 LTS.

 

Bild: Der Anwendungsstarter von Kubuntu 18.04 LTS.

Bild: Der Anwendungsstarter von Kubuntu 18.04 LTS.

 

Bild: Da es sich bei Kubuntu 18.04 LTS um ein Linux mit Langzeitsupport handelt, sind manche Programme nicht auf dem allerneuesten Versionsstand. Hier spielt aber Stablität eine große Rolle. Wer mag, kann die aktuellen Programmversionen nachinstallierten.

Bild: Da es sich bei Kubuntu 18.04 LTS um ein Linux mit Langzeitsupport handelt, sind manche Programme nicht auf dem allerneuesten Versionsstand. Hier spielt aber Stablität eine große Rolle. Wer mag, kann die aktuellen Programmversionen nachinstallierten.

 

Bild: Die Fotobibliothek Shotwell unter Kubuntu 18.04 LTS.

Bild: Die Fotobibliothek Shotwell unter Kubuntu 18.04 LTS.

 

Da KDE auf dem X11 Standard aufsetzt, kann man auch grafische Anwendungen, die auf einem entfernten Server laufen, mit Tunneling auf den eigenen Desktop umleiten: ssh -Y accountame@servername. Damit meldet man sich an einem Terminal auf dem entfernten Server an, gibt das Benutzerpasswort an und kann ein beliebiges Programm starten, z.B. den Editor Emacs.

 

Bild: Emacs und die beiden xterm laufen auf einem entfernten Server. Die Ausgabe wird auf den lokalen Kubuntu 18.04 LTS Desktop umgeleitet.

Bild: Emacs und die beiden xterm laufen auf einem entfernten Server. Die Ausgabe wird auf den lokalen Kubuntu 18.04 LTS Desktop umgeleitet.

 

Wie es mit Kubuntu in der Zukunft weitergehen wird, weiss wohl so genau niemand. Tatsache ist, das Kubuntu und andere Forks, wie etwa Lbuntu oder Xubuntu von Canonical als Distributor von Ubuntu immer eher als ungeliebte Ableger gesehen wurden.  Kubuntu hat sich an einer längeren internen Krise mit dem Ausstieg mehrerer verantwortlicher Entwickler mehr an Debian angelehnt. Ob das wirklich Sinn macht ist fraglich, denn Debian unterstützt selbst den KDE Desktop in seiner Distribution. Der einzige Unterschied liegt in der Lizenzpolitik.

 

Interne Links:

Software: Die Installation von Kubuntu 18.04 LTS Linux – Eine Schrit für Schritt Anleitung
Software: Die Installation von Kubuntu 18.04 LTS Linux – Eine Schrit für Schritt Anleitung
Software: Wie sich Google Drive nahtlos und ohne die Installation zusätzlicher Software in Kubuntu 18.04 LTS Linux integrieren lässt – Eine Schrit für Schritt Anleitung
Software: Wie sich Google Drive nahtlos und ohne die Installation zusätzlicher Software in Kubuntu 18.04 LTS Linux integrieren lässt – Eine Schrit für Schritt Anleitung

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