Reisetipps zu Fotoreisen nach Lettland

Bild: Blick auf die Altstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M5 mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8. ISO 200 ¦ f/9 ¦ 25 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Lettland – über mehr als vierzig Jahre gezwungene Sowjetrepublik –  ist heute Mitglied der Europäischen Union und Schengenstaat. Das baltische Land hat viel zu bieten: Ursprüngliche Natur und die Hauptstadt Rīga mit ihrer historischen Altstadt, den Jugendstilhäusern in der Neustadt und den Holzhäusern auf der Insel Ķīpsala oder der Moskauer Vorstadt. Dennoch ist der Verfall aus der Sowjetzeit und des darauf folgenden Strukturwandels der Unabhängigkeit insbesondere in der Hauptstadt Rīga deutlich zu spüren. Lettland ist eindeutig kein Land für Sozialromantiker.

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Video: Ricke mit Kitz am frühen Morgen im Frühsommer 2019 irgendwo in einem Wald im Unterharz in Deutschland in einem Full HD Video

Rehe sind in Deutschland eine Wildart, die fest in der Kulturlandschaft verwurzelt sind. Rehwild ist von Natur aus ziemlich neugierig – vielleicht auch, weil sie nicht besonders gut sehen können und praktisch farbenblind sind. Die Kitze weisen eine Besonderheit auf: Etwa drei bis vier Wochen bleiben Rehkitze liegend in der Deckung zurück, während die Ricke auf Nahrungssuche ist und nur zum Säugen des Kitzes zurückkehrt. Das Abliegen ist eine Instinkthandlung der Kitze. Bereits wenige Tage alte Rehkitze sind eigentlich körperlich in der Lage, der Ricke über längere Strecken zu folgen. Aber erst ab einem Alter von etwa vier Wochen beginnen Rehkitze ihre Mutter zu begleiten.

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Video: Ricke in Sassnitz im Frühjahr 2007 am Schloss Dwasieden und dem Soldatenfriedhof

Foto: Ricke in Sassnitz im Frühjahr 2007 am Schloss Dwasieden und dem Soldatenfriedhof

Rehe sind in Deutschland eine Wildart, die fest in der Kulturlandschaft verwurzelt sind. Rehwild ist von Natur aus ziemlich neugierig – vielleicht auch, weil sie nicht besonders gut sehen können und praktisch farbenblind sind. Rehe sind echte Feinschmecker: Sie sind Konzentratselektierer und mögen am liebsten Kräuter, Gräser, Blätter, frische Triebe, Knospen und Feldfrüchte. Das ganze sollte möglichst noch nicht holzig sein. Auch ein Rapsfeld ist aus ihrer Sicht keine schlechte Nahrungsquelle. Das folgende Video entstand irgendwann im zeitigen Frühjahr 2007.

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Video: Ricke am frühen Morgen im Frühjahr 2019 irgendwo in einem Wald im Unterharz in Deutschland in einem Full HD Video

Bild: Ricke in den Wäldern des Unterharzes Anfang Juni 2019.

Rehe sind in Deutschland eine Wildart, die fest in der Kulturlandschaft verwurzelt sind. Rehwild ist von Natur aus ziemlich neugierig – vielleicht auch, weil sie nicht besonders gut sehen können und praktisch farbenblind sind. Rehe sind echte Feinschmecker: Sie sind Konzentratselektierer und mögen am liebsten Kräuter, Gräser, Blätter, frische Triebe, Knospen und Feldfrüchte. Das ganze sollte möglichst noch nicht holzig sein. Auch ein Rapsfeld ist aus ihrer Sicht keine schlechte Nahrungsquelle. Das folgende Video entstand am 1. Juni 2019, als die Natur nach einem milden Winter ihre Speisekammer schon längst mit all ihrer Vielfalt eröffnet hatte.

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Reisen und Tourismus: airBaltic auch mal außerhalb der Strecken von und nach Rīga – Die lettische Fluggesellschaft fliegt im Sommer 2019 auf ausgewählten Strecken ab München im Wet-Lease für die Lufthansa

Das Streckennetz der Lufthansa braucht offenbar dringend eine Entlastung. Seit dem Frühjahr 2019 hat die deutsche Fluggesellschaft sechs Flugzeuge anderer Fluggesellschaften im Wet-Lease ab Frankfurt am Main und München im Einsatz, davon zwei von airBaltic. Das bedeutet, dass die Lufthansa konzernfremde Maschinen samt Cockpitbesatzung, Kabinenpersonal, Wartung und Versicherung anmietet. Die lettische airBaltic setzt auf seinen Routen den nagelneuen Airbus A220 (ehemals Bombardier C-Series) mit effizienten und leisen Geared Turbofan Triebwerken Pratt & Whitney PurePower PW1500G mit Untersetzungsgetriebe zwischen Niederdruckturbine und Fan ein. Die A220 ist ein gut gemachtes und modernes Flugzeug, was auch dadurch deutlich wird, dass sich Airbus im Jahre 2018 an diesem Projekt beteiligt hat.

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Fototour: Rīga – Unterwegs auf dem Zentralmarkt oder Rīgas Centrāltirgus, dem größten Markt in Lettland ⌘ Eine Fotodokumentation 2011 bis 2019

Bild: Abendstimmung Anfang November 2011 am Zentralmarkt in Rīga. Links im Bild der Zentralmarkt und rechts der Zentrale Autobusbahnhof. NIKON D300s mit AF-S DX NIKKOR 18-200 mm 1:3.5-5.6G ED VR Ⅱ. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Der Zentralmarkt der lettischen Hauptstadt Rīga – lettisch Rīgas Centrāltirgus – ist eine Besonderheit. Die fünf Markthallen sind die Dachkonstruktionen von Luftschiffhangars der Deutschen Kaiserlichen Marine aus dem Ersten Weltkrieg aus der Ortschaft Vaiņode an der heutigen Grenze zu Litauen. Diese Oberteile der Luftschiffhangars wurden nach dem Ersten Weltkrieg nach Rīga transportiert und zwischen 1924 und 1930 an der heutigen Stelle am Stadtkanal als Markthallen aufgebaut.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Seit langem nicht mehr genutzt – der verlassene Flughafen von Spilve rottet still vor sich hin

Bild: Portal der Eingangshalle des Flughafens Spilve im gleichnamigen Stadtteil von Rīga. In wenigen Jahren wird das einstmals stattliche Gebäude eine Ruine sein.

Spilve ist ein Stadtteil von Rīga am westlichen Ufer des Flusses Daugava. Er besteht im Wesentlichen nur aus dem alten Flughafen Spilve oder Spilves lidosta von Rīga, der während der Ära des Nikita Sergejewitsch Chruschtschow in den 1950er Jahren gebaut wurde und ein sehenswertes Beispiel der Architektur des sowjetischen Neoklassizismus ist. Mit dem Bau des modernen internationalen Flughafens RIX am westlichen Stadtrand von Rīga in den 1970er Jahren verlor Spilve immer mehr an Bedeutung und wurde schließlich für den öffentlichen Flugverkehr geschlossen. Der Flughafen Spilve wird nur noch selten für Übungsflüge und private Kleinflugzeuge genutzt. Das einst zweifellos imposante Empfangsgebäude ist wie so vieles in Rīga dem Verfall preisgegeben.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Vorübergehend wegen dringend notwendiger Renovierung geschlossen – Der Markt von Āgenskalns

Bild: Der Markt von Āgenskalns - Āgenskalna tirgus - in einer Innenansicht von 2014. Gut zu erkennen sind die grazil wirkenden und vernieteten Stahlträger der Dachkonstruktion. Der Markt ist mittlerweile wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Es scheint, als würde sich sich die Stadtverwaltung von Rīga nach und nach von den von ihr betriebenen Märkten trennen. Ein Beispiel ist der Markt von Āgenskalns oder Āgenskalna tirgus. Mit dem Bau des Marktgebäudes wurde im Jahre 1911 begonnen. Allerdings konnte der Markt erst nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1925 eröffnet werden. Der Architekt war der Stadtbaumeister von Rīga Reinhold Schmaeling (oder: Reinhold Schmeling). Die Markthalle ist in dem für diesen Architekten typischen Stil der Verwendung roter Ziegelsteine erbaut worden.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Das alte Hotel Rīga am Aspazias bulvāris am Rande der Atstadt

Bild: Eingangshalle des geschlossenen Hotel Rīga in der Altstadt der lettischen Hauptstadt.

Das alte Hotel Rīga am Aspazias bulvāris 22 gibt es so seit einigen Jahren nicht mehr. Im Jahre 1954 entstand an der Stelle mehrerer im Zweiten Weltkrieg ausgebrannter Häuser am östlichen Rand der Altstadt von Rīga ein mächtiges Hotel, das sich fast über einen ganzen Straßenzug erstreckte. Die Eingangshalle und die Lobby-Bar waren zweifellos in dem typischerweise monumentalen Stil der Ära Stalin oder Chruschtschow ausgebaut. Die Flure aller Geschosse waren endlos lang und großzügig geschnitten.

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Fototour: Rīga – Ķengarags und das Erbe der traditionsreichen Porzellanfabrik Kuzņecov und eine Shopping Mall der Superlative, die Akropole.

Bild: In Ķengarags befindet sich seit dem Frühjahr 2019 das größte Einkaufszentrum Lettlands - die AKROPOLE. Die Architekten haben es verstanden, das Erbe der traditionsreichen Porzellanfabrik Kuzņecov in die Mall zu übertragen.

Ķengarags ist eine der typischen Vorstädte von Rīga. Obwohl hier bereits 1208 Ritter des Schwertbrüderordens eine Burg errichteten und seit mindestens dem 16. Jahrhundert eine Siedlung nachweisbar ist, ist das Viertel heute durch Plattenbauten aus der Zeit der Sowjetära geprägt. Die Plattenbauten entstanden ab 1962. Ähnlich wie an der Brīvības iela entstanden auch in Ķengarags ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Industriebetriebe, unter ihnen die in Lettland bekannte Porzellan- und Fayencenfabrik Kuzņecov, in der bis 2010 produziert wurde. 2013 und 2014 wurden die Fabrikhallen – mit Ausnahme der Schornsteine abgerissen, um Platz für das Einkaufs- und Bürozentrum Akropole zu schaffen. Ein wenig von der Tradition der alten Porzellanfabrik haben die Architekten geschickt in die moderne Mall der Superlative integriert.

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Fototour: Kandava – Ein Spaziergang am Ufer des Flusses Abava und die Steinbrücke als Wahrzeichen der Stadt

Bild: Skulptur am Ufer der Abava in Jaunkandava. Die für Lettland typischen Katzen haben sich werbewirksam in Szene gesetzt.

Kandava – deutsch: Kandau – ist eine gepflegte Kleinstadt im Westen Lettlands in Kurzeme, dem historischen Herzogtum Kurland, das einst für Jahrhunderte zum Königreich Polen gehörte. Kurland wurde von einer baltendeutschen Minderheit eigenständig verwaltet. Das war auch nach der Dritten Polnischen Teilung, mit der Kurland 1795 zum Russischen Kaiserreich kam, noch so. Die Stadt Kandava liegt auf mehreren Hügeln oberhalb des Flusses Abava.

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Fototour: Rīga – Eine Stadt und ihre Wassertürme. Ein gelifteter Wasserturm im Stadtteil Āgenskalns.

Bild: Der Wasserturm im Stadtteil Āgenskalns in der Alīses iela in Rīga.

Wenn mich jemand fragt, was für mich besonders typisch für die lettische Hauptstadt Rīga ist, fallen mir sofort die zahlreichen Wassertürme in den Vororten ein, die am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Rīga war damals durch ein rasantes Bevölkerungswachstum in Folge der Industrialisierung geprägt. Die vor dem Ersten Weltkrieg noch von Baltendeutschen dominierte Stadtverwaltung erkannte recht schnell, dass eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser essentiell für die Gesundheit der Bewohner war.

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