Fototour: Rīga – Das historische Speicherhaus in der Vecpilsētas iela in der Altstadt

Bild: Das Speicherhaus in der Vecpilsētas iela in der Altstadt von Rīga stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Die Architektur der Altstadt der lettischen Hauptstadt Rīga ist auch durch die baltendeutschen Kaufleute geprägt. Sie benötigten neben Wohn- und Geschäftsräumen auch Lagerplatz für ihre Waren. Die Häuser der Kaufleute des späten Mittelalters und der Zeit des Barock sind dadurch gekennzeichnet, dass über dem Wohnbereich Speichergeschosse errichtet wurden. Die Waren mussten über Kranseile in die oberen Geschosse gebracht werden. Das Speicherhaus in der Vecpilsētas iela zeigt, wie schon im 17. und 18. Jahrhundert Form und Funktion in Einklang gebracht werden konnten.

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Fototour: Rīga – Das alte Industrieviertel Teika erfindet sich neu – Auf dem Areal rund um die traditonsreiche Firma VEF an der Brīvības gatve

Bild: Das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Unternehmens VEF (Valsts elektrotechniskā fabrika; deutsch: Staatliche Elektrotechnische Fabrik) prägt bis heute die Architektur an der Brīvības gatve im Stadtteil Teika von Rīga. Aufnahme aus dem Jahr 2014.

Die Brīvības iela – die Freiheitsstraße – ist 12 Kilometer lang und verbindet die Altstadt von Rīga mit den Vororten im Nordosten. Je nach politischen Befindlichkeiten und wechselnden Besatzern hatte diese Straße mehrere Namen. Erst bis 1818 Große Sandstraße, dann bis 1923 Alexanderstraße, von 1923 bis 1942 Brīvības gatve, von 1942 bis 1944 auch mal Adolf Hitler Straße, dann wieder von 1944 bis 1950 Brīvības gatve. Dann kam 1950 die Umbenennung in Ļeņina iela, also Leninstraße. Diesen Namen behielt sie bis 1991. Die Bezeichnung Stalinstraße blieb ihr ihr erspart …

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Fototour: Ein Streifzug durch die Altstadt von Aschersleben mit der OLYMPUS PEN-F

Bild: Aschersleben -Am Grauen Hof. OLYMPUS PEN-F und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/5.6 ¦ 15 mm ¦ 1/40 s ¦ kein Blitz.

Aschersleben ist eine Stadt an der Nordabdachung des Unterharzes. Die Stadt hat mit allen eingemeindeten Dörfern knapp 28.000 Einwohner. Im Mittelalter war sie sogar mal Hansestadt. 2010 hat die Stadt Aschersleben die Landesgartenschau Sachsen-Anhalt ausgerichtet. Lassen Sie sich zu einem Streifzug durch die Altstadt mit der OLYMPUS PEN-F und dem LEICA H-X015E-K DG SUMMILUX 1.7 / 15mm einladen.

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Fototour: Rīga – Der Gedenkstein für die gefallenen lettischen Soldaten der sowjetischen Invasion in Afghanistan in der Moskauer Vorstadt

Bild:Ein schlichter Gedenkstein in der Nähe der Franizskuskirche in der Moskauer Vorstadt von Rīga erinnert an die Gefallenen des sowetischen Afghanistankrieges aus Lettland. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 15 mm ¦ 1/200 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Gegen Ende der 1970er Jahre übernahmen kommunistische Kräfte unter Nur Muhammad Taraki die Macht in Afghanistan, was aber den erbitterten Widerstand der von den USA unterstützten Taliban auslöste. Die damalige Regierung Afghanistans rief die Sowjetunion unter Leonid Iljitsch Breschnew mehrfach um militärische Hilfe gegen die Taliban an, die aber vorerst abgelehnt wurde. Nach der Ermordung Tarakis übernahm Hafizullah Amin die Macht in Afghanistan. Während dieser Zeit hatte sich das Verhältnis der Sowjetunion zum Westen wegen des NATO Doppelbeschlusses deutlich verschlechtert und zugleich fürchtete die Regierung der Sowjetunion den Einfluss der USA in Afghanistan.

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Straßenbahnen in Rīga – Der stark wachsende Stadtteil Skanste bekommt eine neue Trambahnlinie und weshalb hier niemals eine U-Bahn gebaut wird

Bild: Ein Blick über das Zentrum von Rīga in Richtung Norden. Im Hintergrund sind mittig die Hochhäuser von Skanste zu sehen.

Der Stadtteil Skanste (dt.: Schanze) liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum der lettischen Hauptstadt Rīga. Skanste war früher vor allem mit Kleingärten bebaut – das war für viele Großstädter wegen der schlechten Versorgungslage in der Sowjetzeit eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Kleingärten sind alle verschwunden. Der Stadtteil hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Bauboom erlebt. Es entstanden hohe Geschäfts- und Wohnhäuser mit einer hochmodernen architektonischen Gestaltung. Bis 2018 wurden in Skanste 300 Millionen EURO investiert, bis 2024 sollen es 800 Millionen EURO sein.

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Geschichte und Fototour: Cēsis oder Wenden – Der estnisch-lettische Freiheitskrieg und das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden

Bild: Blick auf das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden in Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In der Nähe der Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland – die damals noch Wenden hieß – fand vom 19. bis 23. Juni 1919 die schicksalhafte Schlacht von Wenden zwischen estnisch-lettischen Truppen und der durch deutsche Freikorps verstärkten Baltischen Landeswehr statt. Die Baltische Landeswehr bestand im Wesentlichen aus der deutschbaltischen Bevölkerung Livlands, die sich auf Grund der politischen Verhältnisse und des Bürgerkrieges nach der Oktoberrevolution des Jahres 1917 ihrer nationalen Integrität beraubt sah. Die einmalige Gunst der Stunde nutzend, strebten Litauer, Letten und Esten zum ersten Mal seit vielen Jahrhunderten nach einer nationalen Unabhängigkeit…

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Fototour: Unterwegs in Sigulda in der Lettischen Schweiz – Die Burgruine und der Gutspark von Krimulda oder Cremon

Bild: Krimulda ist ein verträumtes lettisches Dorf mit typischen Holzhäusern, das am gegenüberliegenden Ufer von Sigulda über dem Tal des Flusses Gauja liegt. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/5.6 ¦ 15 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Gegenüber der lettischen Kleinstadt Sigulda liegt hoch über dem Tal des Flusses Gauja das beschauliche Dorf Krimulda. Zu Sigulda gehört nur der Gutspark. Das eigentliche Dorf gehört verwaltungstechnisch zum Verwaltungsbezirk Ragana, der aus den Gemeinden Ragana, Ledurga und Krimulda besteht. Krimulda hieß bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Cremon. Ab 1817 war hier der Grundbesitz in den Händen der Fürsten von Lieven, einer alteingessenen baltendeutschen Adelsfamilie, deren männliche Nachkommen hohe Ämter im Russischen Kaiserreich innehielten. Sie schufen das Areal rund um das Schloss Krimulda.

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