Fototour: Kandava – Die Burgruine der Ritter des Deutschen Ordens und der Pulverturm

Bild: Der Park am östlichen Ende von Kandava beherbergt die Ruine der Burg des Deutschen Ordens und den Pulverturm.

Kandava ist eine Kleinstadt im Herzen der historischen Provinz Kurland – lettisch: Kurzeme – im heutigen Lettland. Kandava ist eine sehr alte Stadt, die erstmals im Jahre 1230 zum ersten Mal erwähnt wurde. Die Burg von Kandava wurde auf einem nach drei Seiten abfallenden Hügel vom Deutschen Orden bis zum Jahre 1253 errichtet. Die Burg wurde während der Großen Nordischen Kriege mehrfach zerstört und blieb danach eine Ruine.

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Fototour: Rīga – Ein Spaziergang durch den Stadtteil Daugavgrīva

Bild: Die Festung Dünamünde im Stadtteil Daugavgrīva von Rīga hat hohe Wälle und einen breiten Wassergraben. Dennoch konnte sie schon im 17. Jahrhundert durch die Truppen des Königs der Sachsen und Polen August dem Starken eingenommen werden. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8. ISO 200 ¦ f/7,1 ¦ 17 mm ¦ 1/400 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Daugavgrīva ist ein Stadtteil am linken Ufer des Flusses Daugava in der lettischen Hauptstadt Rīga. Daugavgrīva liegt im Nordwesten der Stadt unmittelbar an der Bucht von Rīga. Das Wahrzeichen des Stadtteiles sind die Reste der mächtigen Festung Daugavgrīva – sie heiß früher einmal Festung Dünamünde. Diese Festung wurde während der polnischen Zeit errichtet, während der schwedischen Zeit unter dem Gouverneur Erik Dahlberg ausgebaut und war bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Truppenstützpunkt in Betrieb.

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Fototour: Rīga – Ein Spaziergang durch den Stadtteil Sarkandaugava

Bild: Ein Bild aus längst vergangenen Zeiten. Werbung für die Firma PROVODNIK, die im Stadtteil Sarkandaugava in Rīga bis vor den Ersten Weltkrieg Gummierzeugnisse produzierte. OLYMPUS OM-D E-M5 und M.ZUIKO DIGITAL ED 12 - 40 mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/400 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Sarkandaugava ist bis heute in durch die Industrie geprägt und es ist ein Stadtteil von Rīga, den Pauschaltouristen niemals zu Gesicht bekommen werden. Genau deshalb finde ich ihn so interessant. Der Stadtteil liegt am rechten Ufer des Flusses Daugava im Norden von Rīga. Sarkandaugava ist mit knapp 20.000 Einwohnern dicht besiedelt. Die Architektur ist im wesentlichen durch Bauten aus dem frühen 20. Jahrhundert und Wohnblöcke aus der Sowjetära geprägt. In Sarkandaugava steht an der Tvaika iela – der Dampfstraße – eine der längsten Werkhallen der Welt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die Firma PROVODNIK gebaut und gehört heute zum Elektromaschinenbauer RER.

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Fototour: Rīga – Die jüdische Peitav Synagoge oder Peitav Shul in der Altstadt

Bild: Die Peitavas Synagoge oder Peitavas Shul in der Peitavas iela in der Altstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M1 MKII mit LUMIX G VARIO 7-14mm / F4,0 ISO 200 ¦ f/7,1 ¦ 7 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Am südlichen Rand der Altstadt der lettischen Hauptstadt Rīga befindet sich in der Peitavas iela die Peitavas Synagoge oder Peitavas Shul. Diese Synagoge ist die einzige in Rīga, die den Holocaust während des Zweiten Weltkrieges überstanden hat. Diesen Umstand hat sie der Lage in der Altstadt mit ihren engen Gassen zu verdanken. Anders als die ungleich größere Choralsynagoge in der Moskauer Vorstadt konnte die nicht niedergebrannt werden, weil in den engen Gassen der historischen Altstadt von Rīga die Feuergefahr zu groß war.

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Fototour: Rīga – Die römisch-katholische Kirche St. Fanziskus – Svētā Franciska Romas katoļu baznīca – in der Moskauer Vorstadt

Bild: Die römisch-katholische Kirche St. Franizskus in der Moskauer Vorstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 15 mm ¦ 1/100 s ¦ kein Blitz. Querformat aus Hochformat. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die römisch-katholische Kirche St. Franziskus – lettisch Svētā Franciska Romas katoļu baznīca  – befindet sich in der Katoļu iela im Herzen der Moskauer Vorstadt von Rīga. Die im neugotischen Baustil errichtete große Kirche wurde im Jahre 1890 geweiht. Es war die Zeit einer rasanten industriellen Entwicklung und eines starken Bevölkerungswachstums der Stadt an der Daugava. Die Industriebetriebe zogen Menschen aus den westlichen Teilen des Russischen Kaiserreiches an. Darunter waren auch viele Polen, Litauer und Lettgallen, die traditionell katholischen Glaubens waren.

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Fototour: Rīga – Der Gedenkstein für die gefallenen lettischen Soldaten der sowjetischen Invasion in Afghanistan in der Moskauer Vorstadt

Bild:Ein schlichter Gedenkstein in der Nähe der Franizskuskirche in der Moskauer Vorstadt von Rīga erinnert an die Gefallenen des sowetischen Afghanistankrieges aus Lettland. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 15 mm ¦ 1/200 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Gegen Ende der 1970er Jahre übernahmen kommunistische Kräfte unter Nur Muhammad Taraki die Macht in Afghanistan, was aber den erbitterten Widerstand der von den USA unterstützten Taliban auslöste. Die damalige Regierung Afghanistans rief die Sowjetunion unter Leonid Iljitsch Breschnew mehrfach um militärische Hilfe gegen die Taliban an, die aber vorerst abgelehnt wurde. Nach der Ermordung Tarakis übernahm Hafizullah Amin die Macht in Afghanistan. Während dieser Zeit hatte sich das Verhältnis der Sowjetunion zum Westen wegen des NATO Doppelbeschlusses deutlich verschlechtert und zugleich fürchtete die Regierung der Sowjetunion den Einfluss der USA in Afghanistan.

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Geschichte und Fototour: Cēsis oder Wenden – Der estnisch-lettische Freiheitskrieg und das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden

Bild: Blick auf das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden in Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In der Nähe der Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland – die damals noch Wenden hieß – fand vom 19. bis 23. Juni 1919 die schicksalhafte Schlacht von Wenden zwischen estnisch-lettischen Truppen und der durch deutsche Freikorps verstärkten Baltischen Landeswehr statt. Die Baltische Landeswehr bestand im Wesentlichen aus der deutschbaltischen Bevölkerung Livlands, die sich auf Grund der politischen Verhältnisse und des Bürgerkrieges nach der Oktoberrevolution des Jahres 1917 ihrer nationalen Integrität beraubt sah. Die einmalige Gunst der Stunde nutzend, strebten Litauer, Letten und Esten zum ersten Mal seit vielen Jahrhunderten nach einer nationalen Unabhängigkeit…

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Fototour: Unterwegs in Sigulda in der Lettischen Schweiz – Die Burgruine und der Gutspark von Krimulda oder Cremon

Bild: Krimulda ist ein verträumtes lettisches Dorf mit typischen Holzhäusern, das am gegenüberliegenden Ufer von Sigulda über dem Tal des Flusses Gauja liegt. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/5.6 ¦ 15 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Gegenüber der lettischen Kleinstadt Sigulda liegt hoch über dem Tal des Flusses Gauja das beschauliche Dorf Krimulda. Zu Sigulda gehört nur der Gutspark. Das eigentliche Dorf gehört verwaltungstechnisch zum Verwaltungsbezirk Ragana, der aus den Gemeinden Ragana, Ledurga und Krimulda besteht. Krimulda hieß bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Cremon. Ab 1817 war hier der Grundbesitz in den Händen der Fürsten von Lieven, einer alteingessenen baltendeutschen Adelsfamilie, deren männliche Nachkommen hohe Ämter im Russischen Kaiserreich innehielten. Sie schufen das Areal rund um das Schloss Krimulda.

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Fototour: Cēsis oder Wenden und das Neue Schloss mit dem Schlosspark oder Graf Karl von Sievers

Bild: Blick auf das Neue Schloss von Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 7 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland hieß bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Wenden. Sie hat ca. 17.000 Einwohner und liegt etwa 90 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Rīga. Neben der Ruine der mittelalterlichen Ordensburg hat Cēsis – wie auch Sigulda – ein Neues Schloss, das als Gutshof neben der Ordensburg errichtet wurde. Die Ruine der Ordensburg und die umgebende Parkanlage bilden heute den Schlosspark. Das Anwesen mit dem Gut wurde wurde im Jahre 1777 von Graf Karl von Sievers gekauft.

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Fototour: Cēsis oder Wenden und die Burg der Ordensritter oder die Wiege der Fahne Lettlands

Bild: Blick auf die Ordensburg von Cēsis. Die Burg wurde 1577 zerstört und ist seit dem Großen Nordischen Krieg endgültig eine Ruine. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Stadt Cēsis liegt im Nordosten des nordeuropäischen Staates Lettland am Ufer des Flusses Gauja. Die Stadt hat heute knapp über 17.000 Einwohner. Cēsis ist für lettische Verhältnisse ziemlich alt und wurde 1224 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die älteste Siedlung war ein befestigter Platz der lettgalischen Bevölkerung dieses Gebietes mit einer Umfriedung aus Holz. Dieser befestigte Platz wurde ab 1209 von einer aus in unmittelbarer Nähe aus Stein errichteten Burg der Ritter des Deutschen Ordens unter Druck gesetzt. Die Burg hatte den Namen Wenden.

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Fototour: Unterwegs in Sigulda in der Lettischen Schweiz – Die Ruinen der Ordensburg Segewold

Bild: Die Ruinen der Ordensburg von Sigulda. Auf dem Weg zum Eingang. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 7 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz.Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die lettische Kleinstadt Sigulda hat eine weit zurück reichende Geschichte. Eine Besiedelung dieser Gegend geht bis in das zweite Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurück. Im Mittelalter haben insbesondere die Kreuzritter des Schwertbrüderordens und später des Deutschen Ordens die Umgebung der Stadt Sigulda geprägt. In Sigulda, das früher in deutscher Sprache Segewold hieß, ließen die Ritter des Schwertbrüderordens nach 1207 eine ausgedehnte Burganlage  an den hohen Steilhängen über dem östlichen Ufer des Flusses Gauja errichten.

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Fototour: Unterwegs in Sigulda in der Lettischen Schweiz – Das Neue Schloss und der Gutshof

Bild: Das Neue Schloss von Sigulda. Unterwegs im Schlosspark. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/250 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Sigulda ist eine Kleinstadt in Lettland. Sie liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von Rīga. Die idyllische Lage im Hügelland am Fluss Gauja macht Sigulda (deutsch: Segewold) zu einer der Touristenattraktionen des kleinen Landes Lettland. Wegen der für lettische Verhältnisse bergigen Landschaft wird die Gegend auch Lettische Schweiz genannt. In Sigulda wohnen knapp 12.000 Menschen. Die Stadt ist sehr gepflegt und verfügt über zahlreiche weitläufige Parks und die einzige Seilbahn Lettlands. Am nordwestlichen Stadtrand befinden sich die alte Ordensburg des Schwerbrüderordens und das Neue Schloss Sigulda mit dem Komplex des Gutshofes. Lassen Sie sich zu einem Spaziergang über das Areal des Neuen Schlosses von Sigulda einladen…

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Fototour: Ein Rundgang durch die lettische Kleinstadt Kuldīga

Bild: Wiedersehensfreude. Ein kleiner Plausch unter Freunden geht immer. Kuldīga ist eine lettische Kleinstadt, in der man sich kennt. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 9 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Kuldīga (deutsch: Goldingen) ist eine beschauliche Kleinstadt im Westen Lettlands in der historischen Landschaft Kurzeme (deutsch: Kurland) und Sitz des Verwaltungsbezirks Kuldīgas novads. Die Stadt am Fluss Venta hat heute knapp 12.000 Einwohner und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Gegend um Kuldīga ist seit mindestens 4.000 Jahren besiedelt. Die Stadt besitzt seit dem Jahre 1355 das Stadtrecht und war seit 1368 Mitglied der Hanse und später zeitweise Hauptstadt des Herzogtums Kurland, das von 1561 bis zur Dritten Polnischen Teilung 1795 unter polnisch-litauischem Lehen stand.

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Reisetipps zu Fotoreisen nach Lettland

Bild: Blick auf die Altstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M5 mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8. ISO 200 ¦ f/9 ¦ 25 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Lettland – über mehr als vierzig Jahre gezwungene Sowjetrepublik –  ist heute Mitglied der Europäischen Union und Schengenstaat. Das baltische Land hat viel zu bieten: Ursprüngliche Natur und die Hauptstadt Rīga mit ihrer historischen Altstadt, den Jugendstilhäusern in der Neustadt und den Holzhäusern auf der Insel Ķīpsala. Dennoch ist der Verfall aus der Sowjetzeit und des darauf folgenden Strukturwandels der Unabhängigkeit insbesondere in der Hauptstadt Rīga deutlich zu spüren. Lettland ist eindeutig kein Land für Sozialromantiker.

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Rīga – Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Die großen Märkte und ihre Geschichte – Vidzeme – Āgenskalns – Centrāltirgus – Nachtmarkt – Blumenmarkt – Latgalīte

Bild: Der Markt von Āgenskalns in Rīga.

Die Menschen in einer dicht besiedelten Großstadt wie Rīga können sich nicht selbst versorgen. Sie sind auf gesunde und bezahlbare Lebensmittel in ihrer Nähe angewiesen. Die Preise auf den städtischen Märkten liegen deutlich unter denen der Supermärkte in der Innenstadt, die ohnehin von ihrer Kapazität her nur für den kleinen Kauf zwischendurch ausgelegt sind und keine Parkmöglichkeiten für das Auto bieten. Genau deshalb gab und gibt es die Märkte in Rīga. Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse, Obst und Brot zu wettbewerbsfähigen und für die Menschen in dieser Stadt bezahlbaren Preisen sind die Grundlage dieser Märkte.

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Rīga – Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Der Architekt Karl Johann Felsko und Rīga – Eine kurze Biografie

Bild: Das Gasometer in der Matīsa iela in Rīga wurde vom Architekten Karl Johann Felsko entworfen.

Karl Johann Felsko wurde 18.05.1844 in Rīga in der damaligen Russischen Ostseeprovinz geboren. Die Liebe zur Architektur wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt: Sein Vater, der aus Königsberg stammende Architekt und Stadtplaner Johann Daniel Felsko, war zwischen 1844 und 1879 Stadtbaumeister von Rīga. Karl Johann Felsko arbeitete nach dem Abitur für drei Jahre im Achitekturbüro seines Vaters. Zwischen 1863 und 1865 studierte er dann in Siegen Architektur. Das Studium setzte er an der Bauakademie in Berlin fort und machte ein Praktikum bei den deutschen Architekten Hermann von der Hude und Julius Hennicke.

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Rīga – Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Der Architekt Johann Daniel Felsko und Rīga – Eine kurze Biografie

Die Kirche St. Martin (lett.: M ̄artin, a ev. lut. bazn ̄ıca) im Stadtteil A ̄genskalns am linken Ufer der Daugava wurde von Johann Daniel Felsko im Jahre 1887 errichtet.

Johann Daniel Felsko wurde am 30. Oktober 1813 in Rīga in der damaligen Russischen Ostseeprovinz geboren. Sein Vater war ein aus Königsberg in Ostpreußen in die Russiche Ostseeprovinz Livland eingewanderter Maurer, seine Mutter stammte aus der Russischen Ostseeprovinz Kurland. Johann Daniel Felsko ging bis 1831 beim Baumeister und Architekten Johann Gottfried Daniel in die Lehre. Danach folgte eine Wanderschaft durch Preußen, Dänemark und das Russische Kaiserreich. Schwerpunkt seiner Wanderjahre war der Festungsbau. In den Jahren zwischen 1835 und 1840 studierte er Architektur an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen.

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Rīga – Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Eine kurze Biographie: Johann Reinhold von Patkul – Der Große Nordische Krieg und die Belagerung von Rīga

Bild: Das Schloss von Riga war der Sitz des Gouverneurs von Schwedisch-Livland.

Johann Reinhold von Patkul wurde im Juli des Jahres 1660 in Stockholm als Sohn des schwedischen Offiziers und schwedisch-livländischen Landrates Friedrich Wilhelm von Patkul geboren. Der Vater war als Major Kommandant der Festung Wolmar – heute Valmiera in Lettland – und übergab diese 1657 an Polen, worauf er wegen Hochverratesin Stockholm inhaftiert wurde. Wahrscheinlich teilte seine Frau freiwillig dieses Schicksal und der Junge wurde im Gefängnis zur Welt gebracht. Der Vater starb, als Johann Reinhold von Patkul noch nicht einmal sechs Jahre alt war. Über seine Schulbildung und die Jugendjahre ist heute nichts mehr bekannt. Es gilt als sicher, dass er an der Universität Kiel Jura studierte …

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