Rīga – Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Der Architekt Karl Johann Felsko und Rīga – Eine kurze Biografie

Bild: Das Gasometer in der Matīsa iela in Rīga wurde vom Architekten Karl Johann Felsko entworfen.

Karl Johann Felsko wurde 18.05.1844 in Rīga in der damaligen Russischen Ostseeprovinz geboren. Die Liebe zur Architektur wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt: Sein Vater, der aus Königsberg stammende Architekt und Stadtplaner Johann Daniel Felsko, war zwischen 1844 und 1879 Stadtbaumeister von Rīga. Karl Johann Felsko arbeitete nach dem Abitur für drei Jahre im Achitekturbüro seines Vaters. Zwischen 1863 und 1865 studierte er dann in Siegen Architektur. Das Studium setzte er an der Bauakademie in Berlin fort und machte ein Praktikum bei den deutschen Architekten Hermann von der Hude und Julius Hennicke.

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Rīga – Eine kleine Geschichte einer großen Stadt: Der Architekt Johann Daniel Felsko und Rīga – Eine kurze Biografie

Die Kirche St. Martin (lett.: M ̄artin, a ev. lut. bazn ̄ıca) im Stadtteil A ̄genskalns am linken Ufer der Daugava wurde von Johann Daniel Felsko im Jahre 1887 errichtet.

Johann Daniel Felsko wurde am 30. Oktober 1813 in Rīga in der damaligen Russischen Ostseeprovinz geboren. Sein Vater war ein aus Königsberg in Ostpreußen in die Russiche Ostseeprovinz Livland eingewanderter Maurer, seine Mutter stammte aus der Russischen Ostseeprovinz Kurland. Johann Daniel Felsko ging bis 1831 beim Baumeister und Architekten Johann Gottfried Daniel in die Lehre. Danach folgte eine Wanderschaft durch Preußen, Dänemark und das Russische Kaiserreich. Schwerpunkt seiner Wanderjahre war der Festungsbau. In den Jahren zwischen 1835 und 1840 studierte er Architektur an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen.

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