Fototour: Rīga – Sonnenuntergang im Spätherbst am östlichen Ufer der Daugava am Denkmal zu Ehren der Revolution von 1905

Bild: Sonnenuntergang an einem Novemberabend am Altstadtufer der Daugava in Rīga. Im Bild sind das Denkmal zu Ehren der Revolution von 1905 und die Eisenbahnbrücke zu sehen. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Sonnenuntergänge sind immer wieder faszinierend, vor allem im Norden bei etwas bewölkten Himmel. Mich hat immer die Lichtstimmung in Vilnius fasziniert, aber auch das nördlicher gelegene Rīga hat diesbezüglich einiges zu bieten. Man muss nur zur rechten Zeit am rechten Ort sein. Die folgenden Fotos sind nicht mehr ganz aktuell. Sie stammen von Anfang November 2011. Sie sind am westlichen Ufer der Daugava, auf der Seite der Altstadt, am Denkmal zu Ehren der Revolution von 1905 entstanden. Die Nationalbibliothek war damals noch im Bau.

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Fototour: Rīga – Die Schrägseilbrücke oder Vanšu-Brücke oder Vanšu tilts über den Fluss Daugava ⌘ Eine Fotodokumentation 2011 bis 2019.

Bild: Rīga - Die Schrägseilbrücke oder Vanšu-Brücke oder Vanšu tilts über den Fluss Daugava. Bei Nacht zeigt die Brücke ihren alten Glanz. Foto von Ende Dezember 2014. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Die Vanšu-Brücke – oder lettisch Vanšu tilts – ist eines der markantesten Bauwerke der lettischen Hauptstadt Rīga. Zur Zeit stellt sie als eine von fünf Bücken über die Daugava in Rīga die nördlichste Querung über den Fluss dar. Sie wurde 1981 als Gorki Brücke – benannt nach dem russisch-sowjetischen Schriftsteller Maxim Gorki – eröffnet. Damals war sie mit einer Spannweite von 625 Meter bzw. 595 Meter die längste Schrägseilbrücke Europas. Der Pylon hat eine Höhe von 109 Meter.

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Fototour: Rīga – Der Hauptsitz der lettischen SWEDBANK im Saules akmens oder Sonnenstein im Stadtteil Āgenskalns

Bild: Rīga - Der Hauptsitz der lettischen SWEDBANK im Saules akmens oder Sonnenstein im Stadtteil Āgenskalns. Links sind die noch im Bau befindlichen Z-Towers und rechts der Pylon der Vanšu-Brücke - Vanšu tilts - zu sehen. Aufnahme Ende Oktober 2014. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Das Saules akmens oder der Sonnenstein war das erste moderne Hochhaus in Rīga unmittelbar am linken (westlichen) Ufer des Flusses Daugava im Stadtteil Āgenskalns nach der Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion. Lange Zeit – bis zur Fertigstellung der beiden Z-Tower – war es mit 122 Meter Höhe das zweithöchste Gebäude in Rīga nach dem Fernsehturm. Allerdings überragt der höhere der beiden Z-Tower das Saules Atmens nur um wenige Meter. Für das Saules akmens wurden 14.000 Kubikmeter Beton und 13.000 Kubikmeter Glas verbaut. Dazu kommen 100 Tonnen Stahl und 500 Kilometer Elektroinstallation.

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Fototour: Rīga – Das Gutshaus Bišumuiža oder der Bienenhof

Bild: Rīga - Das Gutshaus Bišumuiža oder der Bienenhof. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Bišumuiža – deutsch Bienenhof – ist ein ruhiger Stadtteil, der im Südwesten von Rīga am linken (westlichen) Ufer der Daugava liegt. Hier findet man keine Plattenbauten oder große Einkaufszentren und es ist hier wirklich wie auf dem Dorf. Dennoch ist die Anbindung an das Zentrum gut, denn trotz der Entfernung gibt es eine Straßenbahnhaltestelle. Dieser Teil von Rīga befand sich außerhalb des ehemaligen Festungsgürtels. So durften hier schon immer Wohngebäude aus Stein gebaut werden.

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Fototour: Rīga – Der Fernsehturm oder Rīgas radio un televīzijas tornis auf der Insel Zaķusala in der Daugava

Bild: Rīga - Der Fernsehturm oder Rīgas radio un televīzijas tornis auf der Insel Zaķusala von der Daugava aus gesehen. Aufnahme aus dem Jahre 2014. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Der Fernsehturm von Rīga – lettisch Rīgas radio un televīzijas tornis – wurde zwischen 1979 und 1986 auf der Insel Zaķusala (Hasenholm) in der Daugava errichtet. Der Fernsehturm hat eine Gesamthöhe von 368 Metern. Er ist damit der höchste freistehende Fernsehturm in der Europäischen Union. In einer Höhe von 97 und 137 Metern befinden sich Aussichtsplattformen. Die Form des Fernsehturms von Rīga mit seinen drei 217 Meter hohen geschwungenen Stützen ist ungewöhnlich, genau wie die Verwendung einer reinen Stahlkonstruktion.

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Fototour: Rīga – Unterwegs in der Neustadt an der alten evangelisch-lutherischen Kirche St. Gertrudis oder St. Gertrud oder Svētā Ģertrūdes baznīca

Bild: Die an der alten evangelisch-lutherischen Kirche St. Gertrudis oder St. Gertrud oder Svētā Ģertrūdes baznīca in der Neustadt von Rīga. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Eines der markanten Bauwerke in der Neustadt von Rīga ist die alte Kirche St, Gertrudis – oder St. Gertrud bzw. lettisch Svētā Ģertrūdes baznīca. Mit dem starken Bevölkerungsanstieg nach dem Niederlegen der Festungsmauern nach dem Krimkrieg wurden auch neue Kirchen benötigt. Architekt der alte Getrudenkirche war Johann Daniel Felsko, der überall im Rīga des 20. Jahrhunderts seine Spuren hinterlassen hat. Die alte Kirche St. Gertrudis wurde zwischen 1863 und 1869 errichtet. Rīga war damals in nur wenigen Jahren weit über seine alten Stadtgrenzen hinausgewachsen.

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Fototour: Rīga – Ein Schloss des Lichts ⌘ Die Nationalbibliothek Lettlands – Latvijas Nacionālā bibliotēka – oder Lettische Nationalbibliothek im Stadtteil Torņakalns am linken Ufer der Daugava

Bild: Sie ist wirklich ein Schloss des Lichts. Die Lettische Nationalbibliothek oder Latvijas Nacionālā bibliotēka in Rīga vom rechten Ufer der Daugava aus gesehen. Anfang Juni 2017.

Die Idee einer modernen Lettischen Nationalbibliothek am linken – westlichen – Ufer der Daugava in Rīga geht bereits auf die 1960-er Jahre zurück. Diese Idee wurde aber erst nach der Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion verwirklicht. Die Nationalbibliothek Lettlands – lettisch Latvijas Nacionālā bibliotēka – wurde zwischen 2008 und 2013 errichtet. Architekt war der Exillette Gunārs Birkerts, der auch die Federal Reserve Bank of Minneapolis plante. Die Nationalbibliothek wird auch Schloss des Lichts genannt.

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Fototour: Rīga – Die Evangelisch Lutherische Kirche – Lutera evaņģēliski luteriskā baznīca – oder Lutherkirche im Stadtteil Torņakalns am linken Ufer der Daugava

Bild: Rīga - Die Evangelisch Lutherische Kirche - Lutera evaņģēliski luåteriskā baznīca - im Stadtteil Torņakalns am linken Ufer der Daugava. Die neugotische Kirche wurde zwischen 1888 und 1891 erbaut.

Das linke Ufer der Daugava wird in Rīga auch als Pārdaugava – jenseits der Daugava – bezeichnet. Die Stadtteile waren lange Zeit nicht gut an die das Zentrum angeschlossen, weil feste Brücken erst spät erbaut wurden und vorher der gesamte Verkehr über Fähren oder Pontonbrücken abgewickelt wurde. Dennoch wuchs Rīga auch am linken Ufer des Flusses. Ein typischer Stadtteil des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ist Torņakalns. Prägend ist die Evangelisch Lutherische Kirche – die Lutera evaņģēliski luteriskā baznīca – auf einer Düne oberhalb und ein wenig abseits des Flusses Daugava.

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Fototour: Rīga – Die historischen Speicherhäuser in der Alksnāja iela in der Altstadt

Bild: Rīga war eine bedeutende Handelsstadt. Für die Zwischenlagerung der Waren wurden viele Speicherhäuser benötigt. Speichergebäude in der Alksnāja iela.

Das historische Rīga war eine bedeutende Handelsstadt. Für die Zwischenlagerung der Waren wurden viele Speicherhäuser benötigt. In der jetzigen Altstadt soll es im 18. Jahrhundert fast 170 dieser Gebäude gegeben haben. Bis heute erhalten blieben 23 Speichergebäude. Drei davon finden sich in der engen Gasse der Alksnāja iela gegenüber der Armoury Bar. Im Gebäude in der Alksnāja iela 9 befindet sich heute das Sportmuseum Lettlands.

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Fototour: Rīga – Das Ensemble von Schwarzhäupterhaus, Schwabehaus und Speicher der Blauen Garde auf dem Rathausplatz – dem Rātslaukums – in der Altstadt

Bild: Auf dem Rathausplatz der Altstadt von Rīga. Von links nach rechts sind die Gebäude Speicher der Blauen Garde, das Schwabehaus und das Schwarzhäupterhaus zu sehen. Ganz rechts im Bild ist das gerade in der Rekonstruierung befindliche Lettische Okkupationsmuseum zu sehen.

Die in der Altstadt von Rīga meist fotografierten Gebäude sind zweifellos das Schwarzhäupterhaus, das Schwabehaus und der Speicher der Blauen Garde auf dem Rathausplatz – dem Rātslaukums. Der Rathausplatz ist einer der zentralen Plätze in der Altstadt von Rīga. Er ist zu jeder Tageszeit viel besucht und ein Touristenmagnet. Architektonisch bilden die drei Gebäude eine Einheit, auch wenn sie aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen.

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Fototour: Rīga – Das historische Speicherhaus in der Vecpilsētas iela in der Altstadt

Bild: Das Speicherhaus in der Vecpilsētas iela in der Altstadt von Rīga stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Die Architektur der Altstadt der lettischen Hauptstadt Rīga ist auch durch die baltendeutschen Kaufleute geprägt. Sie benötigten neben Wohn- und Geschäftsräumen auch Lagerplatz für ihre Waren. Die Häuser der Kaufleute des späten Mittelalters und der Zeit des Barock sind dadurch gekennzeichnet, dass über dem Wohnbereich Speichergeschosse errichtet wurden. Die Waren mussten über Kranseile in die oberen Geschosse gebracht werden. Das Speicherhaus in der Vecpilsētas iela zeigt, wie schon im 17. und 18. Jahrhundert Form und Funktion in Einklang gebracht werden konnten.

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Fototour: Rīga – Der Kulturpalast der ehemaligen Firma VEF an der Brīvības gatve im Stadtteil Teika

Bild: Das renovierte Kulturhaus des ehemaligen Unternehmens VEF (Valsts elektrotechniskā fabrika; deutsch: Staatliche Elektrotechnische Fabrik) an der Brīvības gatve im Stadtteil Teika von Rīga. Aufnahme aus dem Jahr 2019.

Die Firma VEF – Valsts elektrotechniskā fabrika oder deutsch Staatliche Elektrotechnische Fabrik – war einst einer der größten Arbeitgeber in Rīga und der größte Hersteller von Kommunikationstechnik der Sowjetunion. Die Fabrikgebäude standen an der Kreuzung von Brīvības gatve und Gustava Zemgala gatve im Stadtteil Teika. Zu Zeiten der Sowjetunion war es üblich, dass sich große Firmen auch an Kunst und Kultur ihres Standortes beteiligten. Der Kulturpalast der Firma VEF ist ein monumentaler Bau im Stil des stalinschen Empire.

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Fototour: Rīga – Das alte Industrieviertel Teika erfindet sich neu – Auf dem Areal rund um die traditonsreiche Firma VEF an der Brīvības gatve

Bild: Das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Unternehmens VEF (Valsts elektrotechniskā fabrika; deutsch: Staatliche Elektrotechnische Fabrik) prägt bis heute die Architektur an der Brīvības gatve im Stadtteil Teika von Rīga. Aufnahme aus dem Jahr 2014.

Die Brīvības iela – die Freiheitsstraße – ist 12 Kilometer lang und verbindet die Altstadt von Rīga mit den Vororten im Nordosten. Je nach politischen Befindlichkeiten und wechselnden Besatzern hatte diese Straße mehrere Namen. Erst bis 1818 Große Sandstraße, dann bis 1923 Alexanderstraße, von 1923 bis 1942 Brīvības gatve, von 1942 bis 1944 auch mal Adolf Hitler Straße, dann wieder von 1944 bis 1950 Brīvības gatve. Dann kam 1950 die Umbenennung in Ļeņina iela, also Leninstraße. Diesen Namen behielt sie bis 1991. Die Bezeichnung Stalinstraße blieb ihr ihr erspart …

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Fototour: Rīga – Das Bürohochhaus und die Citadele Bank am Republikas laukums – dem Platz der Republik – auf dem Gelände der ehemaligen Zitadelle am nördlichen Rand der Altstadt

Bild: Rīga - Das Bürohochhaus und die Citadele Bank am Republikas laukums - dem Platz der Republik - auf dem Gelände der ehemaligen Zitadelle am nördlichen Rand der Altstadt. Links ist das Wohnhaus Centra nams und rechts die Citadele Bank zu sehen.

Die ehemalige Zitadelle war Teil der Festungsanlagen von Rīga, die ab 1856 nach dem Krimkrieg abgerissen wurden. Von der historischen Bausubstanz der Zitadelle ist heute nicht mehr viel übrig – und anders als die Altstadt ist dieses Gebiet auch nicht Teil des Weltkulturerbes. In den Jahren zwischen 1968 und 1978 wurde hier ein Hochaus errichtet. Die Idee dahinter, war die Silhouette der Altstadt aufzuwerten. Das Hochhaus besitzt alle Merkmale der Bauepoche der Moderne der Sechzigerjahre. Es wird heute vom Land- und Fortswirschaftsministerium Lettlands genutzt.

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Reisetipps zu Fotoreisen nach Lettland

Bild: Blick auf die Altstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M5 mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8. ISO 200 ¦ f/9 ¦ 25 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Lettland – über mehr als vierzig Jahre gezwungene Sowjetrepublik –  ist heute Mitglied der Europäischen Union und Schengenstaat. Das baltische Land hat viel zu bieten: Ursprüngliche Natur und die Hauptstadt Rīga mit ihrer historischen Altstadt, den Jugendstilhäusern in der Neustadt und den Holzhäusern auf der Insel Ķīpsala oder der Moskauer Vorstadt. Dennoch ist der Verfall aus der Sowjetzeit und des darauf folgenden Strukturwandels der Unabhängigkeit insbesondere in der Hauptstadt Rīga deutlich zu spüren. Lettland ist eindeutig kein Land für Sozialromantiker.

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Fototour: Rīga – Unterwegs auf dem Zentralmarkt oder Rīgas Centrāltirgus, dem größten Markt in Lettland ⌘ Eine Fotodokumentation 2011 bis 2019

Bild: Abendstimmung Anfang November 2011 am Zentralmarkt in Rīga. Links im Bild der Zentralmarkt und rechts der Zentrale Autobusbahnhof. NIKON D300s mit AF-S DX NIKKOR 18-200 mm 1:3.5-5.6G ED VR Ⅱ. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Der Zentralmarkt der lettischen Hauptstadt Rīga – lettisch Rīgas Centrāltirgus – ist eine Besonderheit. Die fünf Markthallen sind die Dachkonstruktionen von Luftschiffhangars der Deutschen Kaiserlichen Marine aus dem Ersten Weltkrieg aus der Ortschaft Vaiņode an der heutigen Grenze zu Litauen. Diese Oberteile der Luftschiffhangars wurden nach dem Ersten Weltkrieg nach Rīga transportiert und zwischen 1924 und 1930 an der heutigen Stelle am Stadtkanal als Markthallen aufgebaut.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Seit langem nicht mehr genutzt – der verlassene Flughafen von Spilve rottet still vor sich hin

Bild: Portal der Eingangshalle des Flughafens Spilve im gleichnamigen Stadtteil von Rīga. In wenigen Jahren wird das einstmals stattliche Gebäude eine Ruine sein.

Spilve ist ein Stadtteil von Rīga am westlichen Ufer des Flusses Daugava. Er besteht im Wesentlichen nur aus dem alten Flughafen Spilve oder Spilves lidosta von Rīga, der während der Ära des Nikita Sergejewitsch Chruschtschow in den 1950er Jahren gebaut wurde und ein sehenswertes Beispiel der Architektur des sowjetischen Neoklassizismus ist. Mit dem Bau des modernen internationalen Flughafens RIX am westlichen Stadtrand von Rīga in den 1970er Jahren verlor Spilve immer mehr an Bedeutung und wurde schließlich für den öffentlichen Flugverkehr geschlossen. Der Flughafen Spilve wird nur noch selten für Übungsflüge und private Kleinflugzeuge genutzt. Das einst zweifellos imposante Empfangsgebäude ist wie so vieles in Rīga dem Verfall preisgegeben.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Vorübergehend wegen dringend notwendiger Renovierung geschlossen – Der Markt von Āgenskalns

Bild: Der Markt von Āgenskalns - Āgenskalna tirgus - in einer Innenansicht von 2014. Gut zu erkennen sind die grazil wirkenden und vernieteten Stahlträger der Dachkonstruktion. Der Markt ist mittlerweile wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Es scheint, als würde sich sich die Stadtverwaltung von Rīga nach und nach von den von ihr betriebenen Märkten trennen. Ein Beispiel ist der Markt von Āgenskalns oder Āgenskalna tirgus. Mit dem Bau des Marktgebäudes wurde im Jahre 1911 begonnen. Allerdings konnte der Markt erst nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1925 eröffnet werden. Der Architekt war der Stadtbaumeister von Rīga Reinhold Schmaeling (oder: Reinhold Schmeling). Die Markthalle ist in dem für diesen Architekten typischen Stil der Verwendung roter Ziegelsteine erbaut worden.

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Fototour ⌘ Lost Places ⌘ Verlorene Orte: Rīga – Das alte Hotel Rīga am Aspazias bulvāris am Rande der Atstadt

Bild: Eingangshalle des geschlossenen Hotel Rīga in der Altstadt der lettischen Hauptstadt.

Das alte Hotel Rīga am Aspazias bulvāris 22 gibt es so seit einigen Jahren nicht mehr. Im Jahre 1954 entstand an der Stelle mehrerer im Zweiten Weltkrieg ausgebrannter Häuser am östlichen Rand der Altstadt von Rīga ein mächtiges Hotel, das sich fast über einen ganzen Straßenzug erstreckte. Die Eingangshalle und die Lobby-Bar waren zweifellos in dem typischerweise monumentalen Stil der Ära Stalin oder Chruschtschow ausgebaut. Die Flure aller Geschosse waren endlos lang und großzügig geschnitten.

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Fototour: Rīga – Ķengarags und das Erbe der traditionsreichen Porzellanfabrik Kuzņecov und eine Shopping Mall der Superlative, die Akropole.

Bild: In Ķengarags befindet sich seit dem Frühjahr 2019 das größte Einkaufszentrum Lettlands - die AKROPOLE. Die Architekten haben es verstanden, das Erbe der traditionsreichen Porzellanfabrik Kuzņecov in die Mall zu übertragen.

Ķengarags ist eine der typischen Vorstädte von Rīga. Obwohl hier bereits 1208 Ritter des Schwertbrüderordens eine Burg errichteten und seit mindestens dem 16. Jahrhundert eine Siedlung nachweisbar ist, ist das Viertel heute durch Plattenbauten aus der Zeit der Sowjetära geprägt. Die Plattenbauten entstanden ab 1962. Ähnlich wie an der Brīvības iela entstanden auch in Ķengarags ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Industriebetriebe, unter ihnen die in Lettland bekannte Porzellan- und Fayencenfabrik Kuzņecov, in der bis 2010 produziert wurde. 2013 und 2014 wurden die Fabrikhallen – mit Ausnahme der Schornsteine abgerissen, um Platz für das Einkaufs- und Bürozentrum Akropole zu schaffen. Ein wenig von der Tradition der alten Porzellanfabrik haben die Architekten geschickt in die moderne Mall der Superlative integriert.

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Fototour: Kandava – Ein Spaziergang am Ufer des Flusses Abava und die Steinbrücke als Wahrzeichen der Stadt

Bild: Skulptur am Ufer der Abava in Jaunkandava. Die für Lettland typischen Katzen haben sich werbewirksam in Szene gesetzt.

Kandava – deutsch: Kandau – ist eine gepflegte Kleinstadt im Westen Lettlands in Kurzeme, dem historischen Herzogtum Kurland, das einst für Jahrhunderte zum Königreich Polen gehörte. Kurland wurde von einer baltendeutschen Minderheit eigenständig verwaltet. Das war auch nach der Dritten Polnischen Teilung, mit der Kurland 1795 zum Russischen Kaiserreich kam, noch so. Die Stadt Kandava liegt auf mehreren Hügeln oberhalb des Flusses Abava.

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Fototour: Rīga – Eine Stadt und ihre Wassertürme. Ein gelifteter Wasserturm im Stadtteil Āgenskalns.

Bild: Der Wasserturm im Stadtteil Āgenskalns in der Alīses iela in Rīga.

Wenn mich jemand fragt, was für mich besonders typisch für die lettische Hauptstadt Rīga ist, fallen mir sofort die zahlreichen Wassertürme in den Vororten ein, die am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Rīga war damals durch ein rasantes Bevölkerungswachstum in Folge der Industrialisierung geprägt. Die vor dem Ersten Weltkrieg noch von Baltendeutschen dominierte Stadtverwaltung erkannte recht schnell, dass eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser essentiell für die Gesundheit der Bewohner war.

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Fototour: Rīga – Der westliche Stadtrand. Imanta und Zolitūde, ein Silberberg, Plattenbauten, ein eingestürzter Supermarkt, Wohntürme und Wald.

Bild: Plattenbauten aus der Ära der sowjetischen Okkupation können zuweilen auch ein wenig romantisch wirken. Im Stadtteil Zolitūde in Rīga.

Die Stadteile Imanta und Zolitūde liegen im Westen von Rīga weit abseits der Daugava. Beide Stadtteile sind durch hoch aufragende Plattenbauten geprägt, die zum großen Teil zur Zeit der Okkupation Lettlands durch die Sowjetunion errichtet wurden. Imanta ist die ältere der beiden Vorstädte, obwohl es heute wegen der zahlreichen Neubauten, die nach der Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion errichtet wurden, moderner als Zolitūde wirkt. Hier wurde Anfang der 1960er Jahre mit der Bebauung begonnen.

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Fototour: Skanste, the heartbeat of Rīga – absolut im Trend und komplett verkauft oder vermietet. Ein Rundgang durch den neuen Stadtteil.

Bild: Moderner Wohnkomplex im Stadtteil Skanste von Rīga mit den vier Hochhäusern "Skanstes virsotnes".

Der Stadtteil Skanste schließt sich unmittelbar nördlich an das Zentrum der lettischen Hauptstadt Rīga an. Skanste hat seinen Namen von einer Festungsschanze, die Zar Peter der Große Anfang des 18. Jahrhunderts während des Großen Nordischen Krieges und der Einname der Festungsstadt Rīga im Jahre 1710 an diesem Ort anlegen ließ.

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Fototour: Rīga – Das Motormuseum – Rīgas Motormuzejs – im Stadtteil Mežciems

Bild: Das Motormuseum in Riga - Rīgas Motormuzejs - im Stadtteil Mežciems.

Das Motormuseum von Rīga – das Rīgas Motormuzejs – befindet sich im Stadtteil Mežciems in der Sergeja Eizenšteina iela. Es beherbergt die größte Sammlung historischer Fahrzeuge in Lettland. Das Gebäude wurde zwischen 1985 und 1988 errichtet. Schon die äußere Gestaltung lässt auf die Nutzung schließen. Das Portal erinnert an einen Kühlergrill eines Rolls-Royce Automobils.

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Fototour: Kandava – Ein Rundgang durch die Altstadt

Bild: Haus an der Pils illa in Kandava.

Kandava hieß früher Kandau und liegt im Herzen der historischen Provinz Kurland (lettisch: Kurzeme) in Lettland. Die Kleinstadt hat ungefähr 3.800 Einwohner und liegt auf mehreren Hügeln oberhalb des Tales des Flusses Abava. Neben dem Pulverturm, der Burgruine der Ritter des Deutschen Ordens (interner Link) und der evangelisch-lutherischen Kirche ist die Altstadt im Wesentlichen durch den zentralen Marktplatz und die Architektur des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt.

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Fototour: Rīga – Der Hof der Familie Block im Stadtteil Torņakalns

Bild: Das Landhaus der Familie Block in der Vienības gatve im Stadtteil Torņakalns in Rīga.

In Rīga gibt es noch einige erhaltene Beispiele für Landgüter der reichen baltendeutschen Familien aus der Zeit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Das Landhaus oder der Hof der Familie Block befindet sich im Stadtteil Torņakalns unweit der Haltestelle der Tram 10 in der Vienības gatve. Das Landhaus wurde 1843 errichtet. Der relativ kleine einstöckige Bau weist an drei Seiten paarweise angeordnete toskanische Säulen auf.

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Fototour: Rīga – Ein Rundgang durch die Festung Daugavgrīva oder Dünamünder Schanze

Bild: Eine weitere Kasematte in der Festung Daugavgrīva oder Dünamünder Schanze in Rīga.

Die Festung Daugavgrīva befindet sich am nordöstlichen Rand des gleichnamigen Stadtteils von Rīga. Die Festung wurde im 17. Jahrhundert errichtet und sollte den Schutz des Schiffsweges auf dem Fluss Daugava (deutsch Düna) nach Rīga sicherstellen. Die Festung wurde erforderlich, weil der Fluss im 16. Jahrhundert seine Mündung änderte und an den heutigen Ort verlegte. Obwohl die Festung bis in das Jahr 1700 laufend modernisiert wurde, konnte das Sächsische Heer während der Großen Nordischen Kriege die Dünamünder Schanze nach nur drei Tagen Belagerung einnehmen und ein Jahr lang halten.

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Fototour: Rīga – Ein Spaziergang zu den Artilleriefestungen im Stadtteil Mangaļsala am Strand des Rigaischen Meerbusens

Bild: Die Artilleriefestungen im Stadtteil Mangaļsala von Rīga wurden nie militärisch genutzt. Sie wurden beim Vormarsch der Kaiserlichen Deutschen Truppen während des Ersten Weltkrieges eilig verlassen.

Der Stadtteil Mangaļsala ist ein altes Fischerdorf und liegt am rechten Ufer der Daugava und am Rigaischen Meerbusen (oder Golf von Rīga). Mangaļsala ist vom Zentrum von Rīga etwa 20 Kilometer entfernt und hat sich seinen dörflichen Charakter erhalten können. Hier gibt es sehr viel Wald und einen der schönsten Badestrände im Stadtgebiet der Metropole Rīga. Im Wald zwischen dem Strand und der Mangaļsalas iela befinden sich wie eine Kette aufgereiht einige Artilleriefestungen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.

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Fototour: Kandava – Die Burgruine der Ritter des Deutschen Ordens und der Pulverturm oder Puvertornis

Bild: Der Park am östlichen Ende von Kandava beherbergt die Ruine der Burg des Deutschen Ordens und den Pulverturm.

Kandava ist eine Kleinstadt im Herzen der historischen Provinz Kurland – lettisch: Kurzeme – im heutigen Lettland. Kandava hieß früher Kandau und ist eine sehr alte Stadt, die erstmals im Jahre 1230 zum ersten Mal erwähnt wurde. Die Burg von Kandava wurde auf einem nach drei Seiten abfallenden Hügel vom Deutschen Orden bis zum Jahre 1253 errichtet. Die Burg wurde während der Großen Nordischen Kriege mehrfach zerstört und blieb danach eine Ruine.

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Fototour: Rīga – Schlafende junge Katze am Livenplatz -dem Līvu laukums in der Altstadt

Bild: Schlafende junge Katze am Livenplatz in der Altstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M5 mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8. ISO 200 ¦ f/2.8 ¦ 40 mm ¦ 1/60 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Diese junge Katze fand ich an einem spätesten Nachmittag völlig entspannt schlafend in einem Gebüsch am Rande des Livenplatzes in der Altstadt von Rīga. Der Livenplatz – lettisch: Līvu laukums – ist zu jeder Zeit wirklich belebt und recht laut. Die Menschen in Rīga lieben Katzen und niemand würde ihnen etwas zu Leide tun. Sicher spürt die Katze das auch.

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Fototour: Rīga – Ein Spaziergang durch den Stadtteil Daugavgrīva

Bild: Die Festung Dünamünde im Stadtteil Daugavgrīva von Rīga hat hohe Wälle und einen breiten Wassergraben. Dennoch konnte sie schon im 17. Jahrhundert durch die Truppen des Königs der Sachsen und Polen August dem Starken eingenommen werden. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8. ISO 200 ¦ f/7,1 ¦ 17 mm ¦ 1/400 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Daugavgrīva ist ein Stadtteil am linken Ufer des Flusses Daugava in der lettischen Hauptstadt Rīga. Daugavgrīva liegt im Nordwesten der Stadt unmittelbar an der Bucht von Rīga. Das Wahrzeichen des Stadtteiles sind die Reste der mächtigen Festung Daugavgrīva – sie heiß früher einmal Festung Dünamünde. Diese Festung wurde während der polnischen Zeit errichtet, während der schwedischen Zeit unter dem Gouverneur Erik Dahlberg ausgebaut und war bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Truppenstützpunkt in Betrieb.

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Fototour: Rīga – Ein Spaziergang durch den Stadtteil Sarkandaugava

Bild: Ein Bild aus längst vergangenen Zeiten. Werbung für die Firma PROVODNIK, die im Stadtteil Sarkandaugava in Rīga bis vor den Ersten Weltkrieg Gummierzeugnisse produzierte. OLYMPUS OM-D E-M5 und M.ZUIKO DIGITAL ED 12 - 40 mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/400 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Sarkandaugava ist bis heute in durch die Industrie geprägt und es ist ein Stadtteil von Rīga, den Pauschaltouristen niemals zu Gesicht bekommen werden. Genau deshalb finde ich ihn so interessant. Der Stadtteil liegt am rechten Ufer des Flusses Daugava im Norden von Rīga. Sarkandaugava ist mit knapp 20.000 Einwohnern dicht besiedelt. Die Architektur ist im wesentlichen durch Bauten aus dem frühen 20. Jahrhundert und Wohnblöcke aus der Sowjetära geprägt. In Sarkandaugava steht an der Tvaika iela – der Dampfstraße – eine der längsten Werkhallen der Welt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die Firma PROVODNIK gebaut und gehört heute zum Elektromaschinenbauer RER.

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Fototour: Rīga – Die jüdische Peitav Synagoge oder Peitav Shul in der Altstadt

Bild: Die Peitavas Synagoge oder Peitavas Shul in der Peitavas iela in der Altstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M1 MKII mit LUMIX G VARIO 7-14mm / F4,0 ISO 200 ¦ f/7,1 ¦ 7 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Am südlichen Rand der Altstadt der lettischen Hauptstadt Rīga befindet sich in der Peitavas iela die Peitavas Synagoge oder Peitavas Shul. Diese Synagoge ist die einzige in Rīga, die den Holocaust während des Zweiten Weltkrieges überstanden hat. Diesen Umstand hat sie der Lage in der Altstadt mit ihren engen Gassen zu verdanken. Anders als die ungleich größere Choralsynagoge in der Moskauer Vorstadt konnte die nicht niedergebrannt werden, weil in den engen Gassen der historischen Altstadt von Rīga die Feuergefahr zu groß war.

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Fototour: Rīga – Die evangelisch-lutherische Kirche St. Trinitatis – Svētās Trīsvienības evaņģēliski luteriskā baznīca – im Stadtteil Sarkandaugava

Bild: Die evangelisch-lutherische Trinitatiskirche im Stadtteil Sarkandaugava von Rīga wurde zwischen 1876 und 1878 erbaut. Architekt war Johann Daniel Felsko. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 15 mm ¦ 1/50 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Sarkandaugava ist nicht gerade der prätentiöseste Stadtteil der lettischen Hauptstadt Rīga. Sarkandaugava verdankt seine heutige Größe insbesondere der starken Industrialisierung Rīgas zwischen 1856 und 1914 und der damit verbundenen enormen Zunahme der Bevölkerung aber auch ein wenig der Jahre zwischen 1945 und 1991, als die Stadt ein bedeutender Industriestandort der Sowjetunion war. Noch heute ist Sarkandaugava ein durch Industriebetriebe geprägter Stadtteil mit Industrieansiedelungen, Mietshäusern und Plattenbauten. Hier leben etwa 20.000 Menschen. Seinen Namen hat Sarkandaugava von den roten Lehmbänken am Ufer der Roten Düna, einem Seitenarm der Daugava.

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Fototour: Rīga – Die römisch-katholische Kirche St. Fanziskus – Svētā Franciska Romas katoļu baznīca – in der Moskauer Vorstadt

Bild: Die römisch-katholische Kirche St. Franizskus in der Moskauer Vorstadt von Rīga. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 15 mm ¦ 1/100 s ¦ kein Blitz. Querformat aus Hochformat. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die römisch-katholische Kirche St. Franziskus – lettisch Svētā Franciska Romas katoļu baznīca  – befindet sich in der Katoļu iela im Herzen der Moskauer Vorstadt von Rīga. Die im neugotischen Baustil errichtete große Kirche wurde im Jahre 1890 geweiht. Es war die Zeit einer rasanten industriellen Entwicklung und eines starken Bevölkerungswachstums der Stadt an der Daugava. Die Industriebetriebe zogen Menschen aus den westlichen Teilen des Russischen Kaiserreiches an. Darunter waren auch viele Polen, Litauer und Lettgallen, die traditionell katholischen Glaubens waren.

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Fototour: Rīga – Der Gedenkstein für die gefallenen lettischen Soldaten der sowjetischen Invasion in Afghanistan in der Moskauer Vorstadt

Bild:Ein schlichter Gedenkstein in der Nähe der Franizskuskirche in der Moskauer Vorstadt von Rīga erinnert an die Gefallenen des sowetischen Afghanistankrieges aus Lettland. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 15 mm ¦ 1/200 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Gegen Ende der 1970er Jahre übernahmen kommunistische Kräfte unter Nur Muhammad Taraki die Macht in Afghanistan, was aber den erbitterten Widerstand der von den USA unterstützten Taliban auslöste. Die damalige Regierung Afghanistans rief die Sowjetunion unter Leonid Iljitsch Breschnew mehrfach um militärische Hilfe gegen die Taliban an, die aber vorerst abgelehnt wurde. Nach der Ermordung Tarakis übernahm Hafizullah Amin die Macht in Afghanistan. Während dieser Zeit hatte sich das Verhältnis der Sowjetunion zum Westen wegen des NATO Doppelbeschlusses deutlich verschlechtert und zugleich fürchtete die Regierung der Sowjetunion den Einfluss der USA in Afghanistan.

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Straßenbahnen in Rīga – Der stark wachsende Stadtteil Skanste bekommt eine neue Trambahnlinie und weshalb hier niemals eine U-Bahn gebaut wird

Bild: Ein Blick über das Zentrum von Rīga in Richtung Norden. Im Hintergrund sind mittig die Hochhäuser von Skanste zu sehen.

Der Stadtteil Skanste (dt.: Schanze) liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum der lettischen Hauptstadt Rīga. Skanste war früher vor allem mit Kleingärten bebaut – das war für viele Großstädter wegen der schlechten Versorgungslage in der Sowjetzeit eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Kleingärten sind alle verschwunden. Der Stadtteil hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Bauboom erlebt. Es entstanden hohe Geschäfts- und Wohnhäuser mit einer hochmodernen architektonischen Gestaltung. Bis 2018 wurden in Skanste 300 Millionen EURO investiert, bis 2024 sollen es 800 Millionen EURO sein.

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Fototour: Rīga – Unterwegs in der Moskauer Vorstadt mit den Roten Speichern im Spīķeru kvartals oder Spīķeri, dem Speicherviertel am Zentralmarkt

Bild: Unterwegs im Speicherviertel in Moskauer Vorstadt von Rīga. Sanierte Rote Speicher. Rechts im Hintergrund sind die beiden Z-Tower zu sehen. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In unmittelbarer Nähe zum Zentralmarkt von Rīga befindet sich in der Moskauer Vorstadt das Spīķeri – eigentlich Spīķeru kvartals – mit den Roten Speichern. Die Speicher sind alle viel älter als der Zentralmarkt. Die ersten Speicherhäuser wurden 1886 errichtet. Rīga hatte 1856 den Status als Festung aufgeben können. Die Festungsmauern wurden abgetragen und es begann die Zeit einer planmäßigen Erweiterung der Stadt sowie eines ungewöhnlichen Wirtschaftswachstums. Handel und Gewerbe expandierten und es entstand eine Industrie. Die Bevölkerungszahl stieg rasant an. Dadurch wurden Lagerhäuser benötigt.

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Fototour: Rīga – Ein Blick auf die Moskauer Vorstadt mit der Feuerwache und dem Hochhaus der Akademie der Wissenschaften

Bild: Blick auf die Moskauer Vorstadt in Rīga mit Feuerwache, Akademie der Wissenschaften und Holzhäusern. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/9 ¦ 9 mm ¦ 1/320 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Moskauer Vorstadt ist nur durch den Bahndamm von der Altstadt von Rīga getrennt. Während die Altstadt nach der Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion weitgehend restauriert wurde und heute ein Touristenmagnet ist, fühlt man sich in der Moskauer Vorstadt in eine ganz andere Welt versetzt. Auch hier gibt es Jugendstilnauten, aber diese sind oft in einem sehr schlechten baulichen Zustand und verlassen. Aber es gibt auch spektakuläre und verträumte Plätze.

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Making Of: Rīga – Zwei Fotos – Ein Blick auf die Moskauer Vorstadt mit dem Hochhaus der Akademie der Wissenschaften und dem Zentralmarkt am Abend und in der Nacht

Bild: Blick auf die Moskauer Vorstadt in Rīga am Abend. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/9 ¦ 7 mm ¦ 1/1320 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In meinem Blogartikel „Fototour: Rīga – Zwei Fotos – Ein Blick auf die Moskauer Vorstadt mit dem Hochhaus der Akademie der Wissenschaften und dem Zentralmarkt am Abend und in der Nacht“ habe ich zwei Fotos von der Moskauer Vorstadt in Rīga vorgestellt. Wie ich diese beiden Fotos aus der selben selben Perspektive machen konnte, zeige ich in diesem Artikel.

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Fototour: Rīga – Zwei Fotos – Ein Blick auf die Moskauer Vorstadt mit dem Hochhaus der Akademie der Wissenschaften und dem Zentralmarkt am Abend und in der Nacht

Bild: Blick auf die Moskauer Vorstadt in Rīga in der Nacht. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/9 ¦ 7 mm ¦ 1/15 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Rīga ist eine Stadt, die immer lebendig ist. Kein Wunder, denn alle größeren Geschäfte und Supermärkte haben hier bis 22:00 Uhr geöffnet – auch an Sonn- und Feiertagen. In den Speicherhallen hinter dem Zentralmarkt in der Moskauer Vorstadt kann man sogar rund um die Uhr alles nahezu alles kaufen. Bars in der Altstadt haben ebenfalls in der Regel lange Öffnungszeiten und manche schließen nie. An Wochentagen wird es lediglich gegen zwei oder drei Uhr früh etwas ruhiger, auch auf den Hauptstraßen.

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Fototour: Rīga für Naturfreunde und Romantiker – An einem frühen Morgen im Spätfrühling in Rīga unterwegs am rechten Ufer der Daugava im Dzegužkalna Park im Stadtteil Dzirciems

Bild: Ein Morgenspaziergang in Rīga im Dzegužkalna Park.. Diese Szene erinnert ein wenig an Modest Mussorgski - nur das eben keine Nacht ist. Abgestorbener Baum auf der Norddüne des Dzegužkalna Park. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/5.6 ¦ 7 mm ¦ 1/1500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Rīga bietet für eine Großstadt mit fast 700.000 Einwohnern und einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von etwa 2.300 Einwohnern pro Quadratkilometer sehr viele Parks außerhalb der Altstadt. Ein für mich immer wieder faszinierender Ort ist der Dzegužkalna Park, der Kuckuksberg. Er ist mit 28 Metern Höhe über dem Meeresspiegel die höchste natürliche Sanddüne im Stadtgebiet von Rīga und liegt im Stadtteil Dzirciems am linken Ufer der Daugava. Hier ist von der Hektik einer Großstadt nichts zu spüren, vor allem nicht am frühen Morgen.

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Fototour: Unterwegs an einem sonnigen Morgen im Spätfrühjahr an der Daugava in Rīga auf der Uferpromenade zwischen Altstadt und Moskauer Vorstadt

Bild: Ein Morgenspaziergang in Rīga an der Promenade entlang des rechten Ufers der Daugava. Blick auf das linke Ufer der Daugava mit Eisenbahnbrücke, Nationalbibliothek, Swedbank und Swedbank. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/9.0 ¦ 7 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Rīga ist für mich immer wieder eine der faszinierendsten Städte der Welt. Die Hauptstadt Lettlands hat eine unglaubliche architektonische und kulturelle Vielfalt zu bieten, was zugegebenermaßen bei ihren Einwohnern jeglicher Herkunft nicht immer auf uneingeschränkte Gegenliebe stößt. Immerhin ist Rīga zu jeder Jahreszeit eine Reise Wert, wenn man sich entsprechend vorbereitet und nicht zimperlich gegenüber dem Wetter, gewissen Gerüchen in Bussen oder Straßenbahnen und einer – kommod ausgedrückt leichten Morbidität in manchen Vororten – oder den Lichtverhältnissen beim Fotografieren ist.

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Fototour: Unterwegs an einem sonnigen Tag im Spätfrühjar in Baloži bei Rīga – Schöne historische Arbeiterhäuser und lettischer Nationalstolz in der Rīgas iela

Bild: Schönes altes Mehrfamilienhaus mit Portikus in der Rīgas iela in Baloži in Lettland. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 7 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Baloži ist eine Kleinstadt in der lettischen Landschaft Vidzeme (dt.: Livland) mit etwa 6.500 Einwohnern. Sie liegt nur wenige Kilometer südöstlich von Rīga. Der Name der Stadt geht auf die historische Försterei Rollbusch zurück. Einst war das Land hier sumpfig und so wurde im Jahre 1947 eine Torffabrik gegründet. Die Torffabrik und die Nähe zur Stadt Kekava, die bie heute in Lettland für ihre Geflügelprodukte bekannt ist, begründete die Expansion von Baloži. Das Stadtrecht bekam Baloži erst 1990 verliehen.

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Geschichte und Fototour: Cēsis oder Wenden – Der estnisch-lettische Freiheitskrieg und das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden

Bild: Blick auf das Denkmal zu Ehren der Schlacht von Wenden in Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/640 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

In der Nähe der Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland – die damals noch Wenden hieß – fand vom 19. bis 23. Juni 1919 die schicksalhafte Schlacht von Wenden zwischen estnisch-lettischen Truppen und der durch deutsche Freikorps verstärkten Baltischen Landeswehr statt. Die Baltische Landeswehr bestand im Wesentlichen aus der deutschbaltischen Bevölkerung Livlands, die sich auf Grund der politischen Verhältnisse und des Bürgerkrieges nach der Oktoberrevolution des Jahres 1917 ihrer nationalen Integrität beraubt sah. Die einmalige Gunst der Stunde nutzend, strebten Litauer, Letten und Esten zum ersten Mal seit vielen Jahrhunderten nach einer nationalen Unabhängigkeit…

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Fototour: Unterwegs in Sigulda in der Lettischen Schweiz – Die Burgruine und der Gutspark von Krimulda oder Cremon

Bild: Krimulda ist ein verträumtes lettisches Dorf mit typischen Holzhäusern, das am gegenüberliegenden Ufer von Sigulda über dem Tal des Flusses Gauja liegt. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark I und LEICA DG SUMMILUX 1.7 / 15mm. ISO 200 ¦ f/5.6 ¦ 15 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Gegenüber der lettischen Kleinstadt Sigulda liegt hoch über dem Tal des Flusses Gauja das beschauliche Dorf Krimulda. Zu Sigulda gehört nur der Gutspark. Das eigentliche Dorf gehört verwaltungstechnisch zum Verwaltungsbezirk Ragana, der aus den Gemeinden Ragana, Ledurga und Krimulda besteht. Krimulda hieß bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Cremon. Ab 1817 war hier der Grundbesitz in den Händen der Fürsten von Lieven, einer alteingessenen baltendeutschen Adelsfamilie, deren männliche Nachkommen hohe Ämter im Russischen Kaiserreich innehielten. Sie schufen das Areal rund um das Schloss Krimulda.

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Fototour: Cēsis oder Wenden und das Neue Schloss mit dem Schlosspark oder Graf Karl von Sievers

Bild: Blick auf das Neue Schloss von Cēsis. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 7 mm ¦ 1/500 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Kleinstadt Cēsis im heutigen Lettland hieß bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Wenden. Sie hat ca. 17.000 Einwohner und liegt etwa 90 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Rīga. Neben der Ruine der mittelalterlichen Ordensburg hat Cēsis – wie auch Sigulda – ein Neues Schloss, das als Gutshof neben der Ordensburg errichtet wurde. Die Ruine der Ordensburg und die umgebende Parkanlage bilden heute den Schlosspark. Das Anwesen mit dem Gut wurde wurde im Jahre 1777 von Graf Karl von Sievers gekauft.

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Fototour: Cēsis oder Wenden und die Burg der Ordensritter oder die Wiege der Fahne Lettlands

Bild: Blick auf die Ordensburg von Cēsis. Die Burg wurde 1577 zerstört und ist seit dem Großen Nordischen Krieg endgültig eine Ruine. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 12 mm ¦ 1/160 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Stadt Cēsis liegt im Nordosten des nordeuropäischen Staates Lettland am Ufer des Flusses Gauja. Die Stadt hat heute knapp über 17.000 Einwohner. Cēsis ist für lettische Verhältnisse ziemlich alt und wurde 1224 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die älteste Siedlung war ein befestigter Platz der lettgalischen Bevölkerung dieses Gebietes mit einer Umfriedung aus Holz. Dieser befestigte Platz wurde ab 1209 von einer aus in unmittelbarer Nähe aus Stein errichteten Burg der Ritter des Deutschen Ordens unter Druck gesetzt. Die Burg hatte den Namen Wenden.

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Fototour: Unterwegs in Sigulda in der Lettischen Schweiz – Stadt, Parks und Denkmale

Bild: Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Sigulda. OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II und M.ZUIKO DIGITAL ED 7‑14mm 1:2.8 PRO. ISO 200 ¦ f/7.1 ¦ 7 mm ¦ 1/125 s ¦ kein Blitz. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern.

Die Kleinstadt Sigulda liegt im Herzen Lettlands etwa 60 Kilometer östlich von Rīga in einer reizvollen Landschaft, die auch Lettische Schweiz genannt wird. Sigulda hat etwa 11.500 Einwohner und ist sehr gepflegt. Die Lage in der bewaldeten Gegend oberhalb des Flusses Gauja und die Burgruinen von Sigulda und Krimulda sowie die Burg Turaida und die Gutmannhöhle machen die Stadt zu einem Touristenmagneten – nicht nur für Letten. Lassen Sie sich zu einem Spaziergang durch die Parks der Stadt Sigulda führen.

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